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Nesslauer Frauen haben sich vereint

NESSLAU. Für die Frauen in und um Nesslau ist mit den «FraueNesslau» ein Verein entstanden, der sich um die Belange der Frauen in der Gemeinde Nesslau kümmert. Am Donnerstagabend wurde der Verein gegründet und mit ihm ein Vorstand mit einer erfahrenen Interims-Präsidentin.
Christiana Sutter
Die Frauen des Vorstandes stossen auf den neu gegründeten Verein «FraueNesslau» an. Sandra Hager, Sonja van Winden, Bettina Strübi, Doris Güttinger, Theres Kuratli, Manuela Schell, Monika Stadelmann und Annemarie Engeli (von links). (Bilder: Christiana Sutter)

Die Frauen des Vorstandes stossen auf den neu gegründeten Verein «FraueNesslau» an. Sandra Hager, Sonja van Winden, Bettina Strübi, Doris Güttinger, Theres Kuratli, Manuela Schell, Monika Stadelmann und Annemarie Engeli (von links). (Bilder: Christiana Sutter)

«Es wird eine neue Nesslauer Geschichte geschrieben.» Mit diesen Worten begrüsste die Moderatorin und Tagespräsidentin Marlene Oester die 78 Frauen, die sich am Donnerstagabend zur Gründungsversammlung von «FraueNesslau» im «Sternen»-Saal Nesslau getroffen haben. Ihr zur Seite stand als Tagesaktuarin Heidi Wäspe.

Dank an Initiantinnen

Dieser Gründung vorausgegangen ist ein Informationsabend im Januar. Sonja van Winden stellte damals den anwesenden Frauen der Katholischen Frauen- und Müttergemeinschaft sowie des Frauenvereins Nesslau-Neu St. Johann den neuen Verein «FraueNesslau» vor. Ziel des neuen Vereins soll das mannigfaltige Zusammenleben in der Gemeinde von Frauen für Frauen fördern. Zuvor mussten die Frauen an den jeweiligen Hauptversammlungen einer Fusion zustimmen. Dies geschah in der Katholischen Frauen- und Müttergemeinschaft am 11. Februar und am 4. März stimmten die Frauen des Frauenvereins Nesslau dieser Fusion zu.

Bevor über die Statuten und den neuen Vorstand abgestimmt wurde, dankte Marlene Oester all jenen, die sich während der letzten Jahre für die Interessen der Frauen in Nesslau und Umgebung eingesetzt haben. Sie überreichte jeder Frau eine Rose als Anerkennung. Besonders verdankt wurde die Initiantin der Fusion – Sonja van Winden.

Präsidentin mit Erfahrung

Bereits im Vorfeld der Gründungsversammlung wurde eine neue Homepage kreiert. Diese ist schon jetzt mit vielen Informationen bestückt. Auch vorgängig wurden Statuten und ein Informationsblatt (es erscheint vierteljährlich) den Frauen ausgehändigt. Über die Statuten musste abgestimmt werden. Diese wurden ohne Gegenstimme und Enthaltung mit einem Applaus angenommen.

Ausser dem Präsidentinnen-Amt konnten im Vorfeld die Ressorts besetzt werden. Somit waren die Namen an der Gründungsversammlung bekannt und sie mussten durch die 78 Anwesenden nur noch bestätigt werden. Tagespräsidentin Marlene Oester gewährte den Frauen eine kleine Pause, damit sie sich mit der Möglichkeit auseinandersetzen konnten, möglicherweise die erste Präsidentin von «FraueNesslau» zu werden. Nach einigen Minuten ergriff Sonja van Winden das Wort und teilte den Nesslauer Frauen mit, dass sie im Vorfeld der Versammlung Gespräche mit möglichen Kandidatinnen führte, «und ich wurde fündig», sagte sie nicht ohne Stolz. Sie schlug Annemarie Engeli vor, eine 70jährige pensionierte Psychologin, die seit sieben Jahren in Nesslau wohnt. Annemarie Engeli ist noch nicht so bekannt bei den Nesslauer Frauen. Sie kann aber viel Erfahrung im Umgang mit Menschen vorweisen. Ihrem Wunsch, dieses Amt nur «ad-Interims-mässig» zu übernehmen, wurde entsprochen und sie wurde mit einem kräftigen Applaus als erste Präsidentin gewählt. In einem anschliessenden Gespräch verriet Annemarie Engeli, dass sie in der Bildungskommission des Katholischen Frauenbundes des Kanton St. Gallen mittut.

Kurse und Treffen für Frauen

Im Anschluss an die Wahl informierte Marlene Oester über das Budget. Dieses wurde von Sonja van Winden zusammengestellt. Eine nennenswerte Änderung ist, dass keine Beiträge mehr an die kantonalen Verbände bezahlt werden. «Wir möchten lokale und regionale Projekte unterstützen», sagte die Tagespräsidentin. Beispielsweise werden Spitex, Spielgruppen, Seniorennachmittage und weitere Institutionen mit demselben Beitrag unterstützt, wie sie bis jetzt von beiden Vereinen erhalten haben.

Weiter wurde über das Jahresprogramm informiert. Die ausgeschriebenen Kurse sollen Frauen die Möglichkeit geben, andere Frauen kennenzulernen und zu treffen. «Es darf aber auch die Ideen-Box, die auf der Homepage aufgeschaltet ist, für neue Ideen benutzt werden», erläuterte Sonja van Winden abschliessend. Nach der Versammlung wurde gefeiert. Dazu offerierte der neue Verein «FraueNesslau» den anwesenden Nesslauer Frauen einen Apéro mit Käsehäppli.

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