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Nesslauer Eiffelturm dient als Goal

Die Leistung von Yann Sommer im EM-Spiel gegen Albanien wird als «weltklassig» bezeichnet. Trotzdem hat der Nati-Torhüter seinen Meister gefunden. Im Fussball-Golf vom Schweizer Fernsehen SRF, bei dem sich die Spieler unserer Nationalmannschaft messen können, hat Granit Xhaka klar die Nase vor.
Sabine Schmid
Für Granit Xhaka stellt der Eiffelturm kein grosses Hindernis dar. (Bild: Screenshot SRF)

Für Granit Xhaka stellt der Eiffelturm kein grosses Hindernis dar. (Bild: Screenshot SRF)

Die Leistung von Yann Sommer im EM-Spiel gegen Albanien wird als «weltklassig» bezeichnet. Trotzdem hat der Nati-Torhüter seinen Meister gefunden. Im Fussball-Golf vom Schweizer Fernsehen SRF, bei dem sich die Spieler unserer Nationalmannschaft messen können, hat Granit Xhaka klar die Nase vor. Er schaffte es, den Ball mit nur sieben Berührungen durch den Parcours zu kicken. Yann Sommer bereitete das Treffen der Löcher mehr Mühe – kein Wunder, sein Job ist ja eher das Abwehren als das Treffen.

Toggenburger Zusammenarbeit

Jeden Abend im Uefa-Euro-Magazin von SRF wird eine Runde dieses Fussball-Golfs gezeigt. Besonders gespannt darauf war Cornel Neff aus Nesslau. Seine Firma war es nämlich, die zusammen mit seinen Geschäftspartnern die Hindernisse für den Parcours hergestellt hat. «SRF hat sich mit seinen Wünschen an mich gewandt», erzählt Cornel Neff den Beginn des Auftrags, der für ihn Prestige bedeutet. Die Fernsehstation wollte Modelle von bekannten Sehenswürdigkeiten aus Frankreich haben, die als Torwände dienen sollten. «Wir haben uns für den Eiffelturm, den Arc de Triomphe und die Pyramide des Louvre entschieden», sagt Neff. Dazu wollte SRF ein Hindernis mit seinem Logo. Treibende Kraft hinter dem Spiel und dem Engagement von Cornel Neff war der Nesslauer Beni Giger. Er führt Regie bei den SRF-Sendungen, die aus Montpellier und Umgebung kommen. Nachdem die Wahl der Bilder getroffen war, hat der Grafiker Dani Lutz aus Brunnadern die Daten aufbereitet. «Nur so ist es mir möglich, die Folien herzustellen, mit welchen die Hindernisse beklebt werden», sagt Cornel Neff. Die Modelle sind aus Holz gefertigt. Die Waterjet AG Ostschweiz aus St. Gallen hat die Formen und Löcher mit Wasserstrahltechnik aus einer grossen Platte ausgeschnitten. Damit sie genug stabil sind und im Boden verankert werden können, wurden jeweils zwei Platten verleimt und mit Stützen aus Metall versehen. Hier kam wiederum Toggenburger Know-how zum Zug, Cornel Neff übergab diese Arbeiten an die Giger Holzbau in Nesslau.

Spiel zum Einstieg in Sendung

Seit einigen Tagen ist der Fussball-Golf-Parcours nun neben der Unterkunft der Schweizer Fussballer aufgebaut und er hat sich bewährt. Die Löcher zu treffen, deren Grösse von SRF festgelegt wurde, ist nicht für jeden Profifussballer gleich einfach. Sie haben aber sichtlich Spass bei diesem spielerischen Einstieg ins Gespräch mit Moderator Rainer M. Salzgeber.

Auch beim Publikum kommt das Fussball-Golf an. «Es ist eine sehr originelle Idee und ich habe Beni Giger gerne dabei unterstützt, sie umzusetzen», sagt Cornel Neff. Aus seiner Sicht passt diese perfekt zum Magazin, das SRF während der Europameisterschaft ausstrahlt. «Der Fussball-Golf-Parcours ist eine gute Auflockerung und animiert sicher den einen oder anderen, diese Sendung anzuschauen», sagt Cornel Neff.

In seinem Atelier in Nesslau hat Cornel Neff die Hindernisse für das Fussball-Golf von SRF mit Folien beklebt. (Bild: Sabine Schmid)

In seinem Atelier in Nesslau hat Cornel Neff die Hindernisse für das Fussball-Golf von SRF mit Folien beklebt. (Bild: Sabine Schmid)

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