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NESSLAU: Ortsgemeinde Nesslau hat Baugesuch eingereicht

Mit der Überbauung Wiese geht es voran. Köbi Rutz, Präsident der Ortsgemeinde Nesslau, und Architekt Samuel Scherrer informierten an der gut besuchten Bürgerversammlung über den aktuellen Stand des Projekts.
Sabine Schmid
Die von der Ortsgemeinde Nesslau geplante Überbauung Wiese besteht aus einem Gebäude mit Gewerberäumen und Mietwohnungen sowie zwei Bauten mit Eigentumswohnungen. (Bild: PD)

Die von der Ortsgemeinde Nesslau geplante Überbauung Wiese besteht aus einem Gebäude mit Gewerberäumen und Mietwohnungen sowie zwei Bauten mit Eigentumswohnungen. (Bild: PD)

Bereits seit Weihnachten ist die Bautafel aufgestellt und die Bäume sind abgeholzt. «Wir haben das Baugesuch am 1. März eingereicht», sagte ein sichtlich erfreuter Köbi Rutz den 119 Anwesenden an der Bürgerversammlung der Ortsgemeinde Nesslau. Bereits vor einem Jahr verkündete der Präsident seine Zuversicht, dass mit dem Bau der Überbauung Wiese noch innert Jahresfrist begonnen werden könnte. Ein Gutachten über die Schutzwürdigkeit des Hagmann’schen Hauses, das der Überbauung weichen muss, sowie die Erstellung eines Überbauungsplans haben den Baubeginn jedoch verzögert.

Überbauungsplan liess Optimierungen zu

Samuel Scherrer, der Architekt der Überbauung, führte aus, dass der Überbauungsplan dazu geführt habe, das Projekt zu optimieren. Er erwähnte als Beispiel die Dachform, die angepasst wurde. Sie lehne sich nun an die Dachform an, die das Hagmann’sche Haus bereits einmal gehabt habe. Dass die Ausnützung dadurch verbessert wurde, ist gemäss Samuel Scherrer ein Vorteil. Anhand von Plänen und Fotos zeigte der Architekt, wie die Miet- und Eigentumswohnungen gestaltet sein werden. Sie hätten bei der Planung Details aus der traditionellen Toggenburger Bauweise wie Brusttäfer übernommen, sagte er.

Die Überbauung besteht aus drei Baukörpern. Zwei von ihnen bestehen aus Eigentumswohnungen. Deren Verkauf, informierte Samuel Scherrer, werde gestartet, sobald die Baubewilligung vorliege. Pro Etage sind je eine Dreieinhalb- und eine Viereinhalb-Zimmerwohnung vorgesehen. Im Dachgeschoss wird jeweils eine Wohnung sein, Samuel Scherrer bezeichnete sie als «Juwelen». Im Erdgeschoss des dritten Gebäudes, das entlang der Hauptstrasse erstellt wird, sind Geschäftsräume vorgesehen. Dafür gebe es bereits Interessenten, sagte der Architekt. In den Obergeschossen sind Mietwohnungen zwischen zweieinhalb- und viereinhalb Zimmern geplant.

Nach dem Abwickeln der Traktanden und dem Bürgerimbiss hatten die Ortsbürger die Gelegenheit, die Pläne und Modelle der Überbauung detailliert zu besichtigen und dem Ortsverwaltungsrat, der Baukommission und den Architekten Fragen zu stellen.

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