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NESSLAU: Mit viel Frondienst zum Ziel

Viel Freiwilligenarbeit und grosszügige Unterstützer haben den Umbau der Tennisanlage ermöglicht. Mit einem Einweihungsfest wurde diese in Betrieb genommen.
Adi Lippuner
Der Auftritt des Büeler Goofechörlis wird vom Tennisnachwuchs gebührend bewundert. (Bilder: Adi Lippuner)

Der Auftritt des Büeler Goofechörlis wird vom Tennisnachwuchs gebührend bewundert. (Bilder: Adi Lippuner)

Adi Lippuner

redaktion

@toggenburgmedien.ch

Vom Kleinkind bis zu den Grosseltern trafen sich am Samstag alle zur Einweihung der neugestalteten Tennisanlage. Präsidentin Eveline O’Grady betonte, dass die Sanierung ohne Unterstützung der Sponsoren, ohne den ­finanziellen Beitrag der Ge­meinde, aber vor allem ohne die ­unzähligen Frondienststunden, welche die Mitglieder geleistet haben, nicht möglich gewesen wäre. Die Gesamtinvestitionen, inklusive Lichtanlage, belaufen sich auf 180000 Franken.

Das Resultat, die neuen Allwetterplätze, erfüllt die Clubmitglieder mit Stolz. Die Präsidentin dazu: «Wir verfügen im Obertoggenburg über die einzige Anlage, auf der bei schneefreien Bedingungen das ganze Jahr draussen gespielt werden kann. Dies wird vor allem für die Meisterschaft ein grosser Vorteil sein, da wir inskünftig nun viel früher im Freien trainieren können.»

Grundlage für «neuen Federer»

Gemeindepräsident Kilian Looser erinnerte sich in seinem Grusswort an den Grossaufmarsch der Tennisclub-Mitglieder zur letzten Bürgerversammlung. «Der vorgesehene Beitrag zur Sanierung der Anlage wurde von der Bürgerschaft problemlos akzeptiert.» Kennen gelernt habe er die Mitglieder des Tennisclubs bei der Durchführung des ersten Dorffestes, weil diese jeweils die Verantwortung für die Festwirtschaft übernehmen.

Mit Blick auf die vielen Kinder und Jugendlichen, welche sich am Festtag auf dem Gelände vergnügten, meinte der Gemeindepräsident mit einem Augenzwinkern: «Die Voraussetzungen, dass hier einmal ein neuer Federer sein sportliches Handwerk lernen kann, sind gegeben.»

Der Grundstein für die heutige Tennisanlage im Nesslauer Haggen wurde 1972 unter dem damaligen Präsidenten Ernst Scherrer gelegt. 1997, also 25 Jahre später, konnten die Hartplätze erstmals saniert werden. Wie von Eveline O’Grady zu hören war, entstanden unter der Leitung von Ernst Diriwächter aus den Hartplätzen zwei Sandplätze. «Dann dauerte es 20 Jahre, bis wir unsere neue Anlage mit Allwetterplätzen in Betrieb nehmen konnten, und wenn ich auf den zeitlichen Ablauf schaue, ist das halbe Jahrhundert schon bald voll», so die amtierende Präsidentin.

Der 1972 gegründete Verein hat aktuell drei Ehrenmitglieder, 40 Passive, 80 Aktive und 50 ­Junioren. Wer Tennisclub-Luft schnuppern möchte, kann dies bis Ende Jahr zu einem Spezialpreis tun, dies das Angebot der Verantwortlichen an die Bevölkerung.

Die Möglichkeit für den Nachwuchs, erstmals auf den neuen Spielfeldern mit Racket und Ball zu agieren, wurde rege genutzt. Applaus gab’s für den Showmatch, ausgetragen zwischen Dermot O’Grady und Yves Boppart, die als Serena Williams und Maria Scharapowa gegeneinander antraten. Weibliche Eleganz, gepaart mit männlicher Kraft, bot für die Zuschauer ein Schauspiel der besonderen Art. Noch spannender wurde es, als zwei Spieler aus der Mitte der Zuschauer zum Mittun aufgefordert wurden. Sie mussten sich passend zu Serena Williams ein weisses Tennisröcklein und eine schwarze Perücke respektive bei Maria Scharapowa einen rosa Rock und eine blonde Perücke anziehen lassen.

Freude bereitete auch der Auf­tritt des Büeler Goofechörlis, wobei Nachwuchstennisspieler die Singkunst bewunderten und die Sängerinnen und Sänger in der heimischen Tracht einem Versuch mit Racket und Ball nicht abgeneigt schienen. Und wer nach Spiel und Spass am Nachmittag noch Lust auf eine lange Nacht hatte, konnte sich im Festzelt beim Auftritt der Partyband Inside bis in die frühen Morgenstunden vergnügen.

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