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NESSLAU: Exquisites Jodlermenu serviert

Mit dem Jodlerklub Heimelig Buochs, den vier «Meedle» aus Appenzell, dem Bergbluemechörli Bächli und einem Ländlertrio war der Bettagssonntag im Landgasthof Krone in Nesslau Anziehungspunkt vieler Gäste.
Franz Steiner
Das Bergbluemechörli Bächli bei seinem Auftritt. (Bilder: Franz Steiner)

Das Bergbluemechörli Bächli bei seinem Auftritt. (Bilder: Franz Steiner)

Franz Steiner

redaktion@toggenburgmedien.ch

«Mir singed gern vor allne Lüüt, wo üs zueloset grad wie hüt. Alls loset gspannt zue, alls isch schön still, wenn s Herz vor Freud singe will», heisst es im Jodellied «Los zue» von Heidi Meier, welches vom Bergbluemechörli Bächli als erstes Lied dargeboten wurde. Als wäre dies eine Ansage an die vielen Besucherinnen und Besucher, welche ab 10.30 Uhr sehr diszipliniert während rund sieben Stunden so vielen bekannten Melodien, Juitze, Jodelliedern, Ratzliedli oder Rugguserli lauschten. Bis um kurz nach 17 Uhr der Jodlerklub Heimelig Buochs mit der Zugabe dem «Steimanndli-Juitz», den Schlusspunkt unter das offizielle Programm setzte.

Hochkarätige Formationen aus verschiedenen Gegenden sorgen jeweils für ein paar gemütliche Stunden im Volksmusiklokal an der Hauptstrasse. Und weil das Zelt jeweils hinter dem Gasthof steht, bekommt man vom Durchgangsverkehr nichts mit. Das ist auch gut so, so kann man die Melancholie oder einen erquickenden Text eines Liedes so richtig in sich hineinziehen und geniessen.

Den musikalischen Auftakt bestritt ein Ländlertrio. Das Bergbluemechörli Bächli – dessen Sängerinnen und Sänger ein Durchschnittsalter von gerade mal 33 Jahren haben – folgte als erste Jodlerformation. Es ist erst 2005 in den Eidgenössischen Jodlerverband eingetreten, vorher hiess es während Jahrzehnten Gemischter Chor Bächli. Es überraschte nebst vielen bekannten Liedern unter anderem mit dem Hit von Gölä «Uf und devo».

Bereits Fernseherfahrung

Eine Augenweide war dann der Anblick der vier «Meedle» Lorena, Samira, Riccarda (alle 16-jährig) und Alissa (14) aus Meistersrüti in ihren Innerrhoder Werktagstrachten. Sie können in ihrem jungen Alter schon auf eine zehnjährige «Karriere» zurückblicken und wurden schon zur SRF 1-Sendung «Potzmusig» eingeladen. Alle spielen nebst ihrem Gesang, mit dem sie seit dem Kindergartenalter die Herzen vieler erfreuen, auch ein Instrument. Sie haben von Gölä den Song «De Schwan» in ihren Appenzeller Dialekt verpackt und damit grosse Begeisterung ausgelöst.

Die grösste Formation, der Jodlerklub Heimelig Buochs, kam mit 20 Jodlern und mit drei Jodlerinnen in schmucken Nidwaldner Sonntagstrachten ins Toggenburg. Mitglied Alois Achermann über die vielen Auftritte in fünf Blöcken mit jeweils drei Vorträgen: «Ich habe mit dem Klub selten so viel gesungen», freute er sich. Eine Überraschung und eine gelungene Premiere hatte das Wirtepaar Rös und Albert Wittenwiler bereit: «De Bergheuerjutz» sang Rös mit Begleitung ihres Gatten, und «Am Morge» trugen sie als Duett vor.

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