«Nervosität ist ein schlechter Ratgeber»

Man konnte meinen, in der Küche des Oberstufenzentrums Necker herrschte Redeverbot. Kein lautes Wort, keine Hektik, nichts deutete darauf hin, dass die zwölf Hobbyköchinnen und -köche der Ofeloch-Chochi ein Viergang-Menu für 120 Personen zubereiten.

Urs M. Hemm
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Beim Anrichten der Teller hat jeder und jede seine genau zugewiesene Aufgabe.

Beim Anrichten der Teller hat jeder und jede seine genau zugewiesene Aufgabe.

Man konnte meinen, in der Küche des Oberstufenzentrums Necker herrschte Redeverbot. Kein lautes Wort, keine Hektik, nichts deutete darauf hin, dass die zwölf Hobbyköchinnen und -köche der Ofeloch-Chochi ein Viergang-Menu für 120 Personen zubereiten. «Wir wissen alle, was wir zu tun haben, und unsere Chefin Madeleine Forrer hat alles unter Kontrolle», sagte Bruno Vogt. Nervosität und Geschrei seien schlechte Ratgeber bei einem solchen Vorhaben. Zudem würde jeder dem anderen helfen. «Teamwork wird hier im wahrsten Sinne des Wortes gross geschrieben.»

Das Programm des Eröffnungsabends des Frühlingsfestes «Neckertal bewegt» war genau getaktet. Denn zwischen den einzelnen Gängen wurden die Gäste vom Comedy-Duo Messer & Gabel unterhalten, das noch am selben Abend ein anderes Engagement wahrzunehmen hatte. «Der Zeitplan für den Service ist also ziemlich genau vorgegeben, Verspätungen können wir uns keine leisten», betonte Vogt.

Auf dem Menu stehen als Vorspeisen eine Neckertaler Birnensuppe, gefolgt von einem Frühlingssalat mit frischem weissem und grünem Spargel. Als Hauptgang wurde Ofeloch- und Neckibraten serviert – beide gefüllt und beide vom Schwein. Dazu gab es ein Randenrisotto und gemischtes Gemüse auf mediterrane Art. Der Abschluss bildete ein reichhaltiges Dessertbuffet mit verschiedenen Kuchen, natürlich Schlorzifladen und diversen Crèmes sowie einer Auswahl an regionalen Käsen.

Einer der Gäste, der die Leistung des Ofeloch-Chochi-Teams einzuschätzen wusste, war Max Huser, Chef der Festwirtschaft am «Neckertal bewegt». «Es war sehr gut und schön präsentiert – tadellos. Das ist auch bei Profis nicht selbstverständlich, wenn es gilt, so viele Leute zu verköstigen.»

Eines von zwei Dessertbuffets mit Süssem und Käse. (Bilder: Urs M. Hemm)

Eines von zwei Dessertbuffets mit Süssem und Käse. (Bilder: Urs M. Hemm)

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