Neonlicht im Spital Heiden

Die Jahresausstellung im Spital Heiden zeigt Urs Burgers Neonwerke. Die Vernissage anlässlich der Ausstellung findet am 29. Oktober statt.

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HEIDEN Der 1958 in St. Gallen geborene Urs Burger beschäftigt sich seit längerer Zeit mit dem Licht von Gasentladungslampen: Dem Neonlicht. Schon 1998 und 2006 wirkte er damit für die Raiffeisenbank und die Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen ebenso künstlerisch wie architektonisch. Skulpturale Formen, gleichsam Kunst und Lichtquellen in einem, entstanden und wurden zu seinem Markenzeichen.

Verknotete Leuchtkörper

Und die Faszination Licht lässt ihn bis heute nicht los. In später entstandenen Werken Urs Burgers winden sich die zuvor linear verwendeten Neonröhren nun in bewegten Formen. Die leuchtenden Objekte kommen als teppichartig durchwobene Strukturen oder als verknotete Leuchtkörper daher.

Fünf Werke im Spital Heiden

Drei der neueren Objekte sind neben zwei früheren nun im Spital Heiden ausgestellt. Bei den neuen Arbeiten aus der Bazooka-Serie I-III, Argon, Aluminium 2013 sind die Neonröhren frei auf einen Aluminiumträger aufgesetzt. Bei den älteren Arbeiten, ohne Titel, Argon, Aluminium 2002 sind die Neonröhren mehrheitlich verdeckt montiert und das Licht leuchtet indirekt aus dem Relief. Anlässlich der öffentlichen Vernissage wird Alexander Strehl, Leitender Arzt Orthopädie am Spital Heiden, die Gäste zur aktuellen Jahresausstellung begrüssen. Alexander Strehl ist zugleich Leiter der Kunstkommission und war somit mitbeteiligt an der Wahl für Urs Burgers Werke für die Jahresausstellung. Diese startete bereits im vergangenen Juli. Bis im Juni 2016 sind die Werke im Untergeschoss des Spitals zu sehen. (pd)