Nein zur Verkehrs- Initiative

Am Mittwoch waren die Grünen an der Bahnhofstrasse unterwegs und verteilten Flyer, um für ein «Nein» zur Milchkuh-Initiative zu werben. Wer nein stimmt, setzt sich für die Umwelt ein. Ihre Hauptgründe:

Catherine Lieberherr Grüne Partei Toggenburg
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Am Mittwoch waren die Grünen an der Bahnhofstrasse unterwegs und verteilten Flyer, um für ein «Nein» zur Milchkuh-Initiative zu werben. Wer nein stimmt, setzt sich für die Umwelt ein. Ihre Hauptgründe:

• Die Beanspruchung von Kulturland für Verkehrsinfrastrukturen ist alarmierend. Gemäss neusten Daten des Bundesamtes für Statistik frisst der Verkehr ein Drittel der Siedlungsfläche weg, davon die Strassen 88, das Schienennetz nur zehn Prozent. Der Ausbau und das Wachstum im öV in den letzten Jahren haben das Strassensystem denn auch entlastet. Unsinn wäre es, diese Entwicklung zu gefährden. • Noch mehr Strassen, um Staus zu verhindern? Dass neue Fahrspuren eine Sogwirkung erzeugen und die Leute bewegen, noch mehr im Auto unterwegs zu sein, belegen viele Studien. Die Lösung gegen Staus heisst, dafür zu sorgen, dass sich die Verkehrsmittel wie Strasse, öffentlicher Verkehr, Fuss- und Veloverkehr gut ergänzen. Dass die Strassen gut unterhalten werden müssen, ist selbstverständlich. Die Schaffung eines Strassenfonds, wie sie der Bund vorsieht, sorgt bestens dafür. Drum «Nein» zur Milchkuh-Initiative.