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NECKERTAL: Ohne Gegenstimme: 1,7 Millionen Franken für Schulhaussanierung gesprochen

An der Schulbürgerversammlung der Schule Oberes Neckertal stimmten die Bürger einer Sanierung des Schulhauses Dorf in St. Peterzell zu. Zudem erhielten sie Informationen zu einem möglichen weiteren Schulterschluss in der nächsten Amtsperiode.
Patricia Wichser
Die Gemeinde Oberhelfenschwil steht finanziell auf gesunden Beinen, 2017 resultierte einmal mehr ein Ertragsüberschuss. (Bild: Ralph Ribi)

Die Gemeinde Oberhelfenschwil steht finanziell auf gesunden Beinen, 2017 resultierte einmal mehr ein Ertragsüberschuss. (Bild: Ralph Ribi)

Schulratspräsident Werner Raschle orientierte am Montagabend über das Amtsjahr 2017 mit seinen Neuerungen. Auch in kommende Herausforderungen liess Werner Raschle Einblick gewähren: das neue Schulmodell Oberstufe, Attraktivität als Arbeitgeber, Finanzen, frühe Förderung, Vielfalt der Gesellschaft, Digitalisierung und die organisatorische Entwicklung. Raschle zeigte sich zuversichtlich, da die Schule Oberes Neckertal vorbereitet und gut aufgestellt ist.

Baukredit beantragt und bewilligt

Ein grösseres Geschäft wurde vorgestellt. Der Baukredit für die Aussensanierung des Schulhauses Dorf in St. Peterzell, welches 1954/55 erbaut wurde und in den letzten 45 Jahren dreimal leicht erweitert oder umgebaut wurde. «Im Zentrum steht nun die energetische Sanierung. So müssen Dach, Fenster und Fassade erneuert werden», betonte Werner Raschle. Die alten Sanitäranlagen werden erneuert und der Einbau eines Liftes erleichtert vieles. Der Mini-Balkon wird abgerissen, ein Unterstand gebaut und im Untergeschoss erfolgt ein Wanddurchbruch. Der architektonische Charakter des Gebäudes bleibt erhalten. Kostenpunkt: 1,7 Millionen Franken. Die Schulbürger nahmen den Antrag einstimmig an. Einziger Fragepunkt war, warum man nicht eine Solaranlage auf dem Dach plante. Werner Raschle und der Architekt Jan Büchel begründeten dies damit, dass die jetzige Dachkonstruktion mit den Verwinkelungen, der verschiedenen Dachhöhen den Einbau einer Indachanlage erschwere, wenn nicht verunmögliche. Hinzu komme der ungünstige Neigungswinkel des Daches. Raschle erwähnte, dass die jetzige, energiepolitische Situation unter dem Aspekt der Lukrativität für Solaranlagen eine andere sei als noch vor fünf Jahren. Er habe jedoch vorgesorgt. Die Einrichtung werde installiert, sodass später eine Aufdachanlage montiert werden könnte. Eine Solaranlage für eigenes Warmwasser mache wenig Sinn: Das Schulhaus komme mit Kaltwasser aus. Nach der Zustimmung kann die Sanierung während der Sommer- und Herbstferien 2018 ausgeführt werden. Die Fassaden- und Abschlussarbeiten erfolgen im Frühling 2019. Beim Voranschlag erläuterte Raschle die Sanierung der Mehrzweckhalle, welche 2019/20 ansteht. Hierfür ist ein Projektierungskredit von 60000 Franken nötig. Der Voranschlag 2018 wurde bewilligt.

«Zusammenschluss muss gut überlegt sein»

Des Weiteren sprach Raschle die organisatorische Entwicklung an. Es sei schwierig, Personal aufs Land zu locken, die Verwaltung gestaltet sich schwierig, und die schul- und gemeindepolitischen Grenzen seien kompliziert.

Raschle zeigte die Überschneidungen der Primarschule und Oberstufe innerhalb der Neckertaler Gemeinden anhand einer Folie auf. Hemberg, Oberhelfenschwil und Neckertal kämpfen mit denselben Problemen. Kürzlich fand ein Gespräch zwischen den Ratspräsidien von Schul- und politischer Gemeinde von Hemberg, Oberhelfenschwil und Neckertal statt. «Die Fusion hat keinen Einfluss auf die Schulstandorte», machte Raschle deutlich. Die Fusion hätte für die Schule Vorteile. Attraktivere Pensen, weniger Ratsmitglieder, weniger Schnittstellen, Stufenaustausch wird möglich, und die Synergien im Unterricht und im Bereich Finanzen können gebündelt werden. «Ein Zusammenschluss muss gut überlegt und vorbereitet sein. Er wird frühestens in der nächsten Amtsperiode auf 2022/23 umgesetzt werden können», erklärte Werner Raschle.

«Einzig sinnvoll ist, dass wir alle gemeinsam, also Oberhelfenschwil, Hemberg und Neckertal, an einem Zusammenschluss arbeiten würden», macht er deutlich. Die Schulgemeinde Schönengrund-Wald, mit welcher jetzt schon eine gute Zusammenarbeit bestehe, könne nicht miteinbezogen werden. Die Kantonsgrenze macht hier einen Strich durch die Rechnung.

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