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NECKERTAL: Hier ist immer genügend Wasser

Es war ein garstiger Sonntag mit viel Regen. Doch Wasser ist ja genau das Element für die Wasser­korporation Neckertal und passte somit zur Eröffnung des neuen Reservoirs Wald bestens ins Bild.
Markus Schildknecht
Die beiden Wasserkammern des Reservoirs Wald mit total 450 Kubikmetern wurden in den Boden gebaut. Mit diesen ist der Bedarf an Brauchwasser sowie eine Reserve für Löschwasser gedeckt. (Bild: Markus Schildknecht)

Die beiden Wasserkammern des Reservoirs Wald mit total 450 Kubikmetern wurden in den Boden gebaut. Mit diesen ist der Bedarf an Brauchwasser sowie eine Reserve für Löschwasser gedeckt. (Bild: Markus Schildknecht)

Die Wasserkorporation Neckertal umfasst mit den Dörfern Wald bei Schönengrund, St. Peterzell und Brunnadern ein Teilgebiet der Gemeinde Neckertal. Sie entstand am 1. Januar 2015 durch die Vereinigung der Wasserkorporation Brunnadern und Umgebung, der Wasserkorporation Wald-St. Peterzell und dem Zweckverband Gruppenwasserversorgung Oberes Neckertal (Gruwa).

Am Sonntag wurden die Türen des neuen Wasserreservoirs Wald der Wasserkorporation Neckertal für die Bevölkerung in Wald-Schönengrund geöffnet. Neben einer Besichtigung wurden die Besucherinnen und Besucher auch mit Wurst und Brot bedient. Die Wasserkorporation Neckertal ist auch mit einzelnen umliegenden Wasserversorgungen verbunden. So können bei Bedarf die Wasserversorgungen von Hemberg, Bächli, Oberhelfenschwil und Dicken Wasser beziehen, sofern deren eigene Quellen bei Trockenheit zu wenig Wasser liefern. Dank des Grundwasserpumpwerks der Wasserkorporation Neckertal im Spreitenbach bei Brunnadern ist hier immer genügend Wasser vorhanden.

Hanspeter Bär, Verwaltungsratspräsident der Wasserkorporation Neckertal (Bild: Markus Schildknecht)

Hanspeter Bär, Verwaltungsratspräsident der Wasserkorporation Neckertal (Bild: Markus Schildknecht)

Mit dem Ersatz des über 100 Jahre alten Reservoirs Wald sind nun alle Reservoire der Wasserkorporation auf einem modernen Stand. «Dies heisst aber nicht, dass keine Investitionen mehr getätigt werden müssen», so Hanspeter Bär, Präsident des Verwaltungsrats der Wasserkorporation Neckertal, «ebenso wichtig für eine sichere Versorgung ist die Qualität des Leitungsnetzes, von dem einige Abschnitte in den nächsten Jahren ebenfalls aus Altersgründen ersetzt werden müssen.»

Mit zwei grossen Kammern in Betrieb

Das neue Reservoir ist seit Ende 2016 in Betrieb, und die Bauarbeiten dauerten rund ein Jahr. Alle Umgebungsarbeiten und der Rückbau des alten Reservoirs sind nun abgeschlossen. Beim Tag der offenen Tür strömten zahlreiche Interessierte hinauf zur Strasse Richtung Arnig und liessen sich in die Geheimnisse einer Wasserversorgung in einem ländlichen Gebiet einweihen. Auf Interesse stiessen auch die zwei Pumpen im Reservoir, welche Wasser in das noch höher gelegene Reservoir Arnig pumpen. Nur mit diesem zusätzlichen Reservoir Arnig kann man die landwirtschaftlichen Betriebe und Liegenschaften auf dem Hügelzug vom Arnig Richtung Chäseren und Dicken versorgen.

Im Neubau wurden zwei Kammern mit total 450 Kubikmeter in den Boden gebaut. Damit sind einerseits der Bedarf an Brauchwasser, und zudem eine notwendige Reserve für Löschwasser der Feuerwehr in einem Brandfall abgedeckt. Über ein modernes Leitsystem ist das neue Reservoir auch elektronisch in die Steuerung des Versorgungsnetzes der Wasserkorporation Neckertal integriert.

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