Neckertal-Degersheim und Bütschwil treten an Ort

FUSSBALL. Die beiden Drittligisten kommen auch im neuen Jahr nicht richtig vom Fleck. Neckertal-Degersheim startete zwar am 6. April mit einem 2:1-Erfolg in Uznach verheissungsvoll in die Rückrunde, eine Woche später setzte es gegen Flawil aber bereits einen Dämpfer ab (0:3).

Beat Lanzendorfer
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FUSSBALL. Die beiden Drittligisten kommen auch im neuen Jahr nicht richtig vom Fleck. Neckertal-Degersheim startete zwar am 6. April mit einem 2:1-Erfolg in Uznach verheissungsvoll in die Rückrunde, eine Woche später setzte es gegen Flawil aber bereits einen Dämpfer ab (0:3).

Am Samstag kam es nun zum Sechs-Punkte-Spiel gegen Uzwil, das punktgleich wie die Meienhofer-Elf Platz elf belegt und nur aufgrund der schlechteren Fairnesswertung unter dem Strich plaziert ist. Für beide wäre ein Sieg eminent wichtig gewesen. Nach 90 Minuten hiess es 2:2 – der Punkt bringt beide nicht entscheidend vorwärts. Das Abstiegsgespenst bleibt allgegenwärtig.

Schlechter Beginn

Für Neckertal-Degersheim begann die Begegnung denkbar schlecht, denn die Gäste legten nach zwölf Minuten durch Sulejmani zum 1:0 vor. Die Einheimischen konnten aber reagieren und 180 Sekunden später gelang Manzo das 1:1. Als Stefan Rüegg kurz vor dem Pausenpfiff das 2:1 schoss, schien für die Gastgeber alles in die richtigen Bahnen zu laufen. Die Glücksmomente hielten allerdings nur bis zur 57. Minute an, da markierte Sulejmani mit seinem zweiten persönlichen Erfolgserlebnis das 2:2. Dabei blieb es.

Gossau besiegt Bütschwil

Bütschwil, mit 15 Zählern nur mit kleiner Reserve auf die Abstiegsränge, hätte sich mit einem Erfolg beim mitgefährdeten Gossau 2 etwas aus der Schusslinie nehmen können. Es blieb beim Versuch, denn statt Befreiungsschlag steckt die Mannschaft durch die 0:2-Niederlage weiterhin mitten im Sumpf. Dabei brachte die Partie durchaus positive Ansätze zutage, die auf ein besseres Bütschwiler Ende hoffen liessen.

Zwei Tore in der Schlussphase durch Bakacsi (75.) und Stieger (82.) raubten aber die Möglichkeit auf einen Punktgewinn. Die Toggenburger bleiben auch im Frühjahr konstant unkonstant und werden sich wohl bis zum letzten Spieltag mit dem Thema Abstieg beschäftigen müssen.

Leichter werden die Gegner auch in Zukunft nicht – vor allem am Samstag erwartet die Breite-Elf mit Kirchberg ein harter Brocken. Die Mannen um Trainer Bosshart strotzen nach sieben Punkten aus drei Spielen vor Selbstvertrauen. Speziell aufhorchen liess der 3:1-Erfolg am Samstag gegen den bisher so souverän auftretenden Leader aus Eschenbach.