NECKER: Einen lebhaften Jig gespielt

Die Aula des Oberstufenzentrums verwandelte sich kürzlich in eine Art Tanzlokal.

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Die Musikschülerinnen und -schüler spielten zu Tänzen aller Art auf. (Bild: PD)

Die Musikschülerinnen und -schüler spielten zu Tänzen aller Art auf. (Bild: PD)

Musikschülerinnen und -schüler der Musikschule Toggenburg aus dem Neckertal spielten im Rahmen von «ms toggenroll» ein etwas anderes Konzert. Es stand unter dem Motto «Musik und Tanz». Das Publikum wurde von der Appenzeller Tanzleiterin Erika Koller motiviert, sich zur live gespielten Musik zu bewegen und zeigte einfache Schritte und Bewegungen vor.

Die im Neckertal tätigen Musiklehrpersonen studierten mit ihren Schülern Tänze aller Art ein: einen Jig aus Frankreich mit Cello und Klavier, beschwingte Ländlermusik mit Schwyzerörgeli und Kontrabass oder ein Klaviersolo mit einem Schottisch von Hans Dörig. Die Blockflötengruppe der Basisstufe brachte zwei anonyme Stücke zur Aufführung, welche mit ihrer rhythmischen Begleitung am Tambourin stark an Renaissance-Tänze erinnerte. Zwischendurch durfte sich das Publikum aber auch wieder auf den Stühlen zurücklehnen und einfach zuhören. So konnte man sich den rockigen Klängen vom «Goodbye-Rock» mit zwei Xylofons, dem träumerischen Panflötensolo «Exodus-Song» oder dem Appenzeller Landsgemeindelied, gespielt von der Familien-Musik aus Mogelsberg, hingeben. Als Abschluss betrat das Streichorchester Intermezzo die Bühne und gab mit Tanzsätzen von Händel, Purcell und Bartok einen Eindruck in die klassische Unterhaltungsmusik. Der abwechslungsreiche Abend wurde von der Cellolehrerin Susanne Widmer organisiert. Hanspeter Schoch, Schulleiter der Musikschule Toggenburg, bedankte sich für den Einsatz der Organisatorin und der Musikschullehrkräfte und wünschte den Anwesenden, dass die Musik und der Schwung des Abends noch lange nachklingen mögen. (pd/lim)