Nationenfest als würdiger Rahmen

HERISAU. Die Sanierung des Herisauer Schulhauses Müli ist abgeschlossen. Die offizielle Einweihung vom Freitagabend stand im Zeichen eines farbenfrohen Nationenfestes.

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Die Begrüssung erfolgte in vielen Sprachen. (Bild: pd)

Die Begrüssung erfolgte in vielen Sprachen. (Bild: pd)

Einen «kulinarischen und verspielten Abend» wünschten die beiden Schüler auf der Bühne in der Turnhalle Müli, als sie die Besucherinnen und Besucher nach dem offiziellen Teil zur Besichtigung der Räume, zum Spielen und Essen einluden.

Farbenfrohes Fest

Kinder, Lehrpersonen und Elternforum hatten zur Einweihung ein farbenfrohes Nationenfest vorbereitet, dessen Schlusspunkt das Abbrennen eines Vulkans war. «Wir möchten damit symbolisch zeigen, dass die Schule ein wichtiger Ort im Quartier ist», sagte Vorsteher David Meili. Gegen 100 Kindergärtler, Schülerinnen und Schüler besuchen diese Schuleinheit – am Freitag feierten sie mit den Angehörigen, Quartierbewohnern, Lehrpersonen und offiziellen Gästen den Abschluss der Sanierungsarbeiten.

«Sehr gute Ausgangslage»

Schulpräsidentin Annette Joos freute sich. «Die teuerste und beste Infrastruktur macht aber die Schule nicht allein aus», meinte sie. Es seien die Menschen, vom Hauswart über die Lehrpersonen und die Schulleitung bis zu den Eltern, die für eine gute Schule entscheidend seien. «Es gab einen beträchtlichen Sanierungsbedarf, zum Beispiel in den Bereichen Fenster und Beleuchtung», erzählte Architekt Daniel Cavelti. «Aber schnell war auch offensichtlich, dass die Anfang der Sechzigerjahre erbaute Anlage toll strukturiert ist und für die Renovation eine sehr gute Ausgangslage bestand.» Max Eugster, der für das Ressort Hochbau zuständige Gemeinderat, blickte auf die Sanierungsgeschichte zurück, die ihren Anfang im Frühling 2010 nahm, als der Gemeinderat einen Projektierungskredit gesprochen habe. «Anfang 2013 gab es eine Bremse durch einen Rekurs gegen die Vergabe der Fensterarbeiten.» Deshalb habe das Bauprogramm umgestellt werden müssen. «Natürlich waren wir ein wenig nervös, aber wir haben uns rasch gefangen. Es wurde beschlossen, quasi von innen nach aussen zu bauen», meinte Max Eugster. Musikalische und tänzerische Darbietungen der Schülerinnen und Schüler gaben dem Fest einen würdigen Rahmen. (pd)

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