Nationaler Wandertag: Ein Fest für die ganze Schweiz

GAIS. Am Samstag findet in Gais der sechste nationale Wandertag statt. Im Zentrum stehen dabei drei Wanderrouten, die mit einer Führung durch Prominente begangen werden können. Daneben wird auf dem Dorfplatz von Gais eine Festwirtschaft und ein Appenzeller Markt betrieben (Programm siehe Kasten).

Silvan Heuberger
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GAIS. Am Samstag findet in Gais der sechste nationale Wandertag statt. Im Zentrum stehen dabei drei Wanderrouten, die mit einer Führung durch Prominente begangen werden können. Daneben wird auf dem Dorfplatz von Gais eine Festwirtschaft und ein Appenzeller Markt betrieben (Programm siehe Kasten).

Gais hat sich gegen 17 weitere Regionen aus der ganzen Schweiz durchgesetzt. Gemäss Ueli Fitzi, Präsident des Organisationskomitees, waren die vorgeschlagenen Wanderrouten ausschlaggebend. Für die «Schweizer Familie», die Veranstalterin des Wandertages ist, sei die Mitmachmöglichkeit für alle wichtig gewesen. Daher wurden drei Routen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden vorgeschlagen, von der kinderwagentauglichen Wanderung zum Walderlebnisraum bis zur Panoramawanderung auf den Gäbris. «Daneben war wohl auch die Gegend selbst ein wichtiger Faktor», sagt Fitzi. Die Wanderungen böten sowohl Weitsicht auf den Alpstein als auch auf die Bodenseeregion.

Auch für Nichtwanderer

Weiter, sagt Fitzi, habe wohl auch der Dorfplatz in Gais überzeugt, der mit seiner geschlossenen Form eine schöne Kulisse für ein Fest stelle. In der Bewerbung der Wanderregion Gais musste Fitzi neben den Wanderrouten auch Gais selbst vorstellen und darlegen, dass die Infrastruktur im Dorf für ein solches Fest vorhanden ist. Dieses wird den ganzen Tag stattfinden und auch für Nichtwanderer Programm bieten. Auf dem Markt und beim Fest werden vor allem einheimische Produkte und lokales Gewerbe zum Zuge kommen. «Wir wollen ein richtiges Appenzeller Fest», sagt Fitzi.

Monatelange Vorbereitung

Seit Januar bereitet Fitzi den Wandertag vor. Nervös sei er nicht. «Wir haben ein gut zusammengestelltes Organisationskomitee.» Zudem seien sie von der «Schweizer Familie» und von Appenzellerland Tourismus gut unterstützt worden. Gespannt ist Fitzi, wie viele Menschen teilnehmen werden. In den vergangenen Jahren seien gut 2000 bis 2500 Menschen gekommen.