Namen & Notizen

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Die Sonderausstellung «Tu was du willst. Sinnsuche in Stein» gibt erstmals öffentlich Einblick in eine spezielle Sammlung, die seit einigen Jahren unter dem Titel «Collectio Magica et Occulta» – kurz CMO – in der Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden in Trogen lagert. Die Ausstellung, zu der auch eine Publikation erscheint, dauert vom 24. November bis zum 18. März 2018 und bietet eine Reihe verschiedener Begleitveranstaltungen. Im Archiv der Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden lagern unter der Bezeichnung «Collectio Magica et Occulta» gut 8500 Bücher und unzählige merkwürdige Dokumente und Objekte. Die Sammlung ist ein Puzzleteil zur Dokumentation der kulturellen Eigenart und Vielfalt der Lebensformen und Schaffensweisen innerhalb des Kantons in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Es handelt sich dabei um den Nachlass einer Gemeinschaft, die während gut fünfzig Jahren in Stein lebte und wirkte. Die Kerngruppe rund um den Gründer Hermann Metzger betrieb eine Wetterstation und eine Druckerei, hielt Bienen, stellte Schwedenbitter her, nähte Kleider für den Gottesdienst, sammelte und bastelte Ritualgegenstände, schrieb Aufsätze zum Thema «Sinnsuche» und erforschte unterschiedlichste Weisheitslehren. (kk)

Am vergangenen Sonntag wurde Monika Knellwolf von der Gemeinde Waldstatt mit einer Feier geehrt. Über 300 Einwohnerinnen und Einwohner bereiteten der Siegerin einen herzlichen Empfang. In der Finalsendung vom 11. November von «SRF Bi de Lüt – Landfrauenküche» gewann Monika Knellwolf. Sie ist die erste Landfrau aus dem Appenzellischen, die diese Sendung jemals gewonnen hat. Beim Kochen erzielte sie am meisten Punkte von den sieben Bäuerinnen. Monika Knellwolf trug einen wesentlichen Beitrag dazu, die Gemeinde Waldstatt, durch die von SRF schweizweit ausgestrahlte TV-Sendung, der Öffentlichkeit zu zeigen. Am Sonntag stand Monika Knellwolf im Mittelpunkt und wurde von einer ganzen Gemeinde geehrt und gefeiert. Die Feuerwehr Waldstatt chauffierte sie zum Empfang, wo bereits die Gästeschar auf sie wartete und die Guggenmusik «Mehrzweck-Blaari» aufspielten. Im Anschluss fand der Festakt statt. Die Festreden erfolgten von Andreas Gantenbein, Gemeindepräsident, Urs Meier, Präsident des Tourismusvereins Waldstatt, Simone Bischofberger, Präsidentin des Kantonalen Landfrauenverbands AR und Elsbeth Widmer, Präsidentin Landfrauenverein. (pd)

Es war geplant, dass Roberto Wolpert seine Tätigkeit als Heimleiter auf den 1. April 2018 aufnehmen wird. Aufgrund einer gekürzten Kündigungsfrist kann er die Leitung des Alters- und Pflegeheimes Quisisana bereits vorzeitig übernehmen. Dies ermöglicht der bisherigen Leiterin, wie ursprünglich geplant, bereits Ende Februar 2018 in Pension zu gehen. Am 5. Oktober informierte der Gemeinderat über die Anstellung von Roberto Wolpert als neuen Heimleiter des Alters- und Pflegeheimes Quisisana auf den 1. April 2018. Jetzt konnte seine Kündigungsfrist in Absprache mit dem bisherigen Arbeitgeber verkürzt werden, was einen um zwei Monate vorgezogenen Arbeitsbeginn in Heiden ermöglicht. Der Gemeinderat stimmt der neuen Ausgangslage zu und zieht die Anstellung von Roberto Wolpert als neuer Leiter des Alters- und Pflegeheimes Quisisana auf den 1. Februar 2018 vor. Damit kann auch dem ursprünglichen Wunsch von Rosy Seiler entsprochen werden, bereits auf den 28. Februar 2018 zurückzutreten. Es bleibt weiterhin bei einem Monat Einarbeitungszeit. (gk)

 

Ein arbeitsreicher Sommer ist für die unentgeltlichen, fleissigen Hände der Skilift AG zu Ende gegangen. In unzähligen Stunden wurden bei drei Masten die Rollenbatterien abgebaut und revidiert. Sicherheit gehört auch beim Lift Schwellbrunn zum Standardprogramm. Die Bolzen wurden in einer Spezialfirma geröntgt und auf Ihre Sicherheit geprüft. Auch die ganze Sicherheitsanlage wurde in Zusammenarbeit mit dem Hersteller geprüft und die Kabel der Überwachungsanlage ersetzt. Am 25. November startet der Vorverkauf der Saissonkarten am Schwellbrunner Weihnachtsmarkt. (pd)

Rund ein Drittel der Kundinnen und Kunden der Appenzeller Kantonalbank (APPKB) nutzen das APPKB e-Banking. Per 20. November wurde allen Nutzerinnen und Nutzern eine neue Version freigeschaltet. Diese macht das Erledigen von Bankgeschäften übers Internet noch einfacher und schneller.

Die bisherige Version des e-Bankings der APPKB hat während über 10 Jahren gute Dienste geleistet. Im digitalen Bereich ist dies eine sehr lange Zeit. Entsprechend erfüllt die Technik im Hintergrund nicht mehr die heutigen Anforderungen. Deshalb wurde das e-Banking komplett technisch überarbeitet, ans Design der Website angeglichen und mit verschiedenen neuen Funktionen ergänzt. Das Herzstück der neuen Plattform ist die Zahlungsfunktion, die vereinfacht und verbessert wurde. Schon einmal ausgeführte Zahlungen können über das Suchfeld aufgerufen und die Daten entsprechend in eine neue Zahlung übernommen werden. Diese Funktion macht beispielsweise das Erfassen von Zahlungsvorlagen überflüssig. Über das selbe Feld kann zudem auf der Startseite bequem nach jeglichen Zahlungen der letzten 24 Monate gesucht werden. Die Version ist auf dem neusten Stand der Technik, wodurch die Geschwindigkeit der Auftragserfassung und Transaktionssuche verbessert wird. Ebenfalls überarbeitet wurde das Design. Farben, Schriften und Navigation wurden an die neue APPKB-Website angeglichen, sodass ein einheitliches Nutzererlebnis entsteht. Ein Responsive Design passt die Darstellung der Inhalte automatisch an die verschiedenen Endgeräte – sprich PC, Laptop oder Tablet – an. Zudem sind das Vermögen, die Konten oder Depots grafisch dargestellt. (pd)

 

Die Appenzeller Spezialitäten Siedwurst, Bauernschüblig, Mostbröckli, Pouletsulz und Mississippi Fleischkäse der Breitenmoser Fleischspezialitäten AG aus Appenzell wurde vom Schweizer Fleisch-Fachverband für ihre hohe Qualität mit der Goldmedaille und das Alp-steinbröckli, der Pantli, der Landsgemeinde-Schüblig und die Brauwurst mit der Silbermedaille ausgezeichnet. Die Produkte wurden umfassend nach Aussehen, Schnittbild, Verarbeitung, Geruch und Geschmack analysiert. Dabei legt die Fachjury auch grossen Wert auf Herstellungspraxis und beste Qualität. (pd)

 

Sigrid Deucher, Leiterin Erbschaftsamt/Rechtsdienst, steht zehn Jahre in Diensten der Gemeinde Herisau. Sie ist zudem stellvertretende Abteilungsleiterin Allgemeine Verwaltung und Gemeindeschreiber-Stellvertreterin. (gk)