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Näf kandidiert in Wittenbach - und denkt über Wegzug aus Heiden nach

Bei einer Wahl als Gemeindepräsident wird Norbert Näf nach Wittenbach ziehen. In diesem Fall müsste die Stiftung «Pro Linde Heiden» einen neuen Präsidenten suchen. Eine Tätigkeit will er aber weiterführen.
Jesko Calderara

Der frühere Heidler Gemeindepräsident Norbert Näf strebt ein neues Amt an. Er kandidiert für das Gemeindepräsidium in Wittenbach. Die dortige Findungskommission hat ihn angefragt, worauf er sich beworben hat. «Ich habe Freude am Führen einer Gemeinde», sagt der 50-Jährige. Für den Gemeindeschreiber von Untereggen ist Wittenbach mehr als eine reine Vorortsgemeinde. Wittenbach mit seinen 9700 Einwohnerinnen und Einwohnern verfüge über eine gute Infrastruktur sowie ein hohes Mass an Selbstständigkeit. In diesem Zusammenhang weist Näf auf die Herausforderungen hin, bei denen er sich einbringen kann. Als Beispiele nennt er den angestrebten Zusammenschluss zur Einheitsgemeinde, Verkehrsprobleme im Zentrum und die Innenentwicklung.

Die Ersatzwahl steht am 23. September an. Falls Näf gegen seinen Kontrahenten Georges Gladig (FDP) gewinnt, wird dies Auswirkungen auf das Appenzeller Vorderland haben. In einem solchen Fall würde er seinen Wohnort von Heiden nach Wittenbach verlegen. Abgesehen davon engagiert sich Näf nach seinem Rücktritt aus der Ausserrhoder Politik noch in verschiedenen Vereinen, Firmen und Organisationen. Unter anderem kämpft er zurzeit für den Erhalt des Hotels Linde. Näf ist als künftiger Stiftungsratspräsident der geplanten Stiftung vorgesehen. Bei einer Wahl zum Wittenbacher Gemeindepräsident würde er auf diese Aufgabe verzichten. Sein Ziel sei jedoch, dass die Finanzierung zur Rettung der Linde bis dann steht. Näf gehört zudem dem Verwaltungsrat des EW Heiden an. Aus diesem Gremium will er bei einem Wechsel nach Wittenbach zurücktreten.

In jedem Fall bleiben wird der ehemalige CVP-Kantonsrat hingegen Präsident des Vereins Henry-Dunant-Museum. Dabei handle es sich um ein Engagement mit überregionaler Ausstrahlung, für das er besonders viel Herzblut investiere, sagt Näf. Der zeitliche Aufwand dafür halte sich im Rahmen und könne auch von auswärts bewältigt werden.

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