«Näppis-Primo» als NOS-Siegerpreis

SCHWINGEN. Der Gewinner des Nordostschweizer Schwingfests 2016 (NOS) in Wattwil darf sich auf einen Stier der besonderen Extraklasse freuen. Züchter und Besitzer Melchior Roth hat kürzlich den Siegerpreis, den imposanten Muni Primo, dem Spender präsentiert.

Merken
Drucken
Teilen
Köbi Roth (Gabenchef), Nico Canori (Migros), Jörg Abderhalden (OK-Präsident), Melchior Roth (Besitzer/Züchter), Mathias Bleiker (Gabenkomitee) und Chef Unterhaltung Johann Roth (von links) mit Primo. (Bild: pd)

Köbi Roth (Gabenchef), Nico Canori (Migros), Jörg Abderhalden (OK-Präsident), Melchior Roth (Besitzer/Züchter), Mathias Bleiker (Gabenkomitee) und Chef Unterhaltung Johann Roth (von links) mit Primo. (Bild: pd)

Schriftsteller Ulrich Bräker, der arme Mann aus dem Toggenburg, wurde zwischen Wattwil und Ebnat-Kappel im Weiler Näppis geboren und deshalb auch «Näppis-Ueli» genannt. Das Geburtshaus mit dem zu einer «Besenbeiz» umgebauten Sticklokal gehört Ursula und Melchior Roth.

Imposanter Muni

Sie sind die Besitzer und Züchter von Stier «Primo», der im kommenden Sommer, am 26. Juni 2016, den Sieger des 121. Nordostschweizer Schwingfestes (NOS) dank der Sonntagsarbeit zum reichen Mann von Wattwil werden lässt.

Am 17. September fiel der bald dreijährige Muni «Primo» Beobachter Johann Roth (St. Peterzell) bei der Wattwiler Stierenschau auf. Der Chef Unterhaltung am NOS 2016 erhielt von OK-Vizepräsident und Gabenchef Köbi Roth (Krummenau) den Auftrag, sich nach einem Siegerpreis umzuschauen. Weshalb Primo, gewichtiger Sohn von Vater Present und Mutter President, Johann Roth auffiel, erkannten OK-Präsident Jörg Abderhalden (Nesslau), Gabenkomitee-Mitglied Mathias Bleiker (Ebnat-Kappel) und Nico Canori als Vertreter von Muni-Spender Migros beim Ortstermin sofort. Jörg Abderhalden dachte kurz darüber nach, ob er nochmals zu schwingen beginnen soll, als Melchior Roth den Muni nach draussen führte. Nicht überall, stellte der dreifache König fest, bekomme der Tagesbeste einen solch imposanten Lebendpreis überreicht.

«Bis zum NOS wird der Stier eine Tonne wiegen und noch wachsen», vermuten Melchior Roth und Johann Roth. Der temperamentvolle Muni (oder Stier) wird in der Wattwiler Grüenau-Arena unter den Zweibeinern keine Nebenrolle spielen, sondern sich bei der Präsentation in Szene zu setzen wissen.

Intakte Chancen

«Näppis-Ueli» hätte sich bestimmt gefreut, ginge «Näppis-Primo» in acht Monaten in den Besitz von «Steiner Nöldi» (Forrer) oder «Wiler Dani» über. «Die Chancen sind intakt, dass ein Vertreter des Toggenburger Schwingerverbandes den Muni gewinnt», zeigten sich die Chefs beim Zusammentreffen zuversichtlich. (uhu)