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Nächstes Jahr wird jubiliert

BRUNNADERN. Bereits der neunte Toggenburger Solomusikwettbewerb ging am Samstag in Brunnadern mit Rekordteilnahme über die Bühne. Wurde der Anlass zu Beginn noch belächelt, gehört er heute fest in die Agenda der Musikgesellschaften.
Cornelia Forrer
Max Huser, Vater des Wettbewerbs, und Uschi Sturzenegger, Dirigentin, freuen sich mit den Kategoriensiegern Petra Ledergerber (von links), Thomas Jetter, Loris Graf und Jonas Bodmer. (Bild: Cornelia Forrer)

Max Huser, Vater des Wettbewerbs, und Uschi Sturzenegger, Dirigentin, freuen sich mit den Kategoriensiegern Petra Ledergerber (von links), Thomas Jetter, Loris Graf und Jonas Bodmer. (Bild: Cornelia Forrer)

Im Sinne der Prävention und der Jugendförderung schreiben sich immer mehr Vereine auf die Vereinsflagge, spezielle Angebote für die aktiven Mitglieder von morgen zu organisieren. Dies war auch bei der Musikgesellschaft Brunnadern nicht anders, als Max Huser vor neun Jahren die Idee des Solowettbewerbs entwarf.

Rekordteilnahme

Ein müdes Lächeln hat man bei der Erstdurchführung vielerorts geerntet, doch in diesem Jahr der neunten Durchführung, ist der Toggenburger Solo-Slowmelody-Wettbewerb ein fester Wert in der Agenda der Musikgesellschaften in der Region. Nicht zuletzt dem hat man die neuste Rekordteilnahme von 55 Jungmusikanten zu verdanken. «Zwei Teilnehmerinnen sind schon zum achtenmal dabei», freute sich Uschi Sturzenegger, Dirigentin der durchführenden Musikgesellschaft, welche die Moderation des Wettkampfes übernahm. «Bist du das erste Mal dabei?», beschnupperten die Jugendlichen sich gegenseitig und tauschten bald schon frisch und fröhlich Tips aus.

«Wertvolle Erfahrungen» soll der Wettbewerb gemäss der Durchführenden bringen. Der Vortrag muss ein frei gewähltes Musikstück ohne Klavierbegleitung sein und darf zwei bis drei Minuten dauern. Geprüft werden neben dem musikalischen Ausdruck die Tonkultur und Intonation, die Artikulation, Phrasierung, die Rhythmik und Dynamik. Bei einem Soloauftritt könne rasch die Ausdrucksfähigkeit entgehen, so die Organisatoren. Die Stücke wurden von Experten beurteilt. Die Experten Markus Egger und Markus Pferscher waren von Anfang an mit von der Partie und freuten sich über den musikalischen Eifer der jungen Prüflinge, die zum Schluss Medaillen oder Zertifikate entgegennehmen durften. «Finanziell ist ein Wettbewerb dieses Kalibers nicht lukrativ», so Ruedi Lieberherr, Präsident der Musikgesellschaft Brunnadern. Man freue sich darum, dass man immer auf die Sponsoren und Inserenten zählen durfte. Beim St. Galler Blasmusikverband, dem grössten Sponsor, ist das Interesse gross. Nicht zuletzt darum haben sechs Vertreter den Wettbewerb in Brunnadern besucht. Auch Familienmitglieder und Musikantenfreunde in grosser Zahl wollten sich den Wettbewerb nicht entgehen lassen.

Loris Graf aus Ebnat-Kappel, Jahrgang 1999, brillierte schon zum drittenmal in Serie als Sieger seiner Alterskategorie. Mit 113,5 Punkten erzielte er zudem ein Resultat, das auch die Leistungen der meisten älteren Teilnehmenden in den Schatten stellte.

Das beste Resultat aller bisherigen Teilnehmenden erzielte Thomas Jetter, Sieger 2008, aus Gossau mit 116 Punkten in der Kategorie C für sein Laudatio von Bernhard Krol auf dem Waldhorn.

Roman Güttinger von der gastgebenden Musikgesellschaft Brunnadern, schaffte mit 107,5 Punkten den dritten Rang in der Kategorie B.

Dreifachsieg für Brunnadern

Jonas Bodmer aus Brunnadern, Mirjam Bachmann vom Necker und Marco Landolt von Brunnadern, alle mit Jahrgang 2000, besetzten bei den Jüngsten die ersten drei Plätze.

In der Kategorie D siegte Petra Ledergerber aus Arnegg vor Sereina Meienhofer aus Lenggenwil und Regula Weiss aus Bichwil. Während Letztere als erste Oboenspielerin in der Geschichte des Toggenburger Solomelodienwettbewerbs positiv aus dem Rahmen fiel, bestach die Zweitplazierte mit einer stattlichen Leistung, obwohl sie nur zwei Wochen proben konnte. «Ich habe mir vor acht Wochen das Handgelenk gebrochen und musste darum pausieren», verriet die Titelverteidigerin des letzten Jahres.

Rangliste (Auszug): Kategorie A 1. Bodmer Jonas (2000) Brunnadern, Cornet, 114,0 2. Bachmann Mirjam (2000) Necker, Querflöte, 104,5 3. Landolt Marco (2000) Brunnadern, Waldhorn, 104,0 Kategorie B 1. Graf Loris (1999) Ebnat-Kappel, Waldhorn, 113,5 2. Weiss Selina (1999) Bichwil, Waldhorn, 110.0 3. Güttinger Roman (1998) Brunnadern, Cornet, 107,5 Kategorie C 1. Jetter Thomas (1996) Gossau, Waldhorn, 116.0 2. Pfister Karin (1996) Ernetschwil, Querflöte, 105,5 3. Burri Matthias (1997) Lenggenwil, Trompete, 105,0 Kategorie D 1. Ledergerber Petra (1995) Arnegg, Waldhorn, 112,5 2. Meienhofer Sereina (1994) Lenggenwil, Cornet, 108,0 3. Weiss Regula (1994) Bichwil, Oboe, 106,5

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