Nächste Hürde für Migros-Neubau

HERISAU. Am 16. September wird der Herisauer Einwohnerrat die Planungsgrundlagen für den Migros-Neubau behandeln. Dabei muss der Rat entscheiden, ob das Volk zwingend darüber abstimmen soll oder nicht. Auch der Brühlhof bewegt weiterhin.

Roger Fuchs
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So könnte sich die neue Migros in Herisau dereinst präsentieren. (Bild: Visualisierung: pd)

So könnte sich die neue Migros in Herisau dereinst präsentieren. (Bild: Visualisierung: pd)

Eine Änderung des «Zonenplans Nutzung» sowie Änderungen im «Zonenplan Schutz» bilden die Voraussetzung dafür, dass der geplante Migros-Neubau in Herisau realisiert werden kann. Mitte September beantragt der Gemeinderat dem Einwohnerrat, die Planungsmittel zu erlassen und dem fakultativen Referendum zu unterstellen. Die parlamentarische Kommission «Ortsplanung» unter der Leitung von Raphael Froidevaux möchte hingegen, dass auf jeden Fall das Volk dazu befragt wird. Die Kommission beantragt deshalb, die Erlasse dem obligatorischen Referendum zu unterstellen.

Weiterhin keine Freude mit den geplanten Änderungen im Schutzzonenplan zeigt der Heimatschutz. Dieser will nicht, dass der benachbarte Brühlhof aus dem Schutz entlassen wird. Genau dies ist gemäss dem Gemeinderat aber notwendig. Nur so könne die Migros ihr Raumprogramm umsetzen. (rf)

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