Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Nachtskifahren in Gefahr

Das beherrschende Thema an der Generalversammlung der Genossenschaft Vögelinsegg war die ungewisse Zukunft des Nachtskifahrens in Speicher: Die Beleuchtung muss abgerissen werden.
Die schlechten Schneeverhältnisse liessen im vergangenen Geschäftsjahr lediglich 35 Betriebstage zu. (Bild: pd)

Die schlechten Schneeverhältnisse liessen im vergangenen Geschäftsjahr lediglich 35 Betriebstage zu. (Bild: pd)

speicher. Die Diskussion unter den rund 100 Genossenschaftern war rege: Die Frage, ob das Nachtskifahren überhaupt noch breit genutzt werde, oder ob es nicht für die wenigen Nachtskifahrenden zu kostenintensiv sei, wurde heiss diskutiert. Dabei stand auch die Frage im Raum, ob ein Skilift überhaupt rentabel sein müsse. Die Tatsache, dass der Skilift Vögelinsegg als erster in Europa eine Nachtbeleuchtung anbot – so das Votum eines Genossenschafters – mache die Beleuchtung umso erhaltenswerter. Ein Vater äusserte sich ausserdem stellvertretend für die skifahrenden Jugendlichen, welche das Angebot des Nachtskifahrens durchaus nutzten. In weiteren Voten sprachen sich Genossenschafter für eine wirtschaftliche Betrachtung der Lage und der Zukunft aus. Ein Ersatz der bestehenden Beleuchtung dürfe keinesfalls den langfristigen Fortbestand des Skilifts gefährden.

Keine eigenen Mittel aufwenden

In der darauffolgenden Abstimmung sprach sich die Genossenschaft trotz gesunder Finanzen klar gegen die Erneuerung der Nachtbeleuchtung durch eigene finanzielle Mittel aus. Der Betrag von 40 000 Franken steht aus Sicht der Genossenschafterinnen und Genossenschaftern in keinem Verhältnis zur Besucherzahl an den Ski-Abenden.

Negatives Ergebnis

Der neugewählte Präsident der Genossenschaft, Christof Chapuis, blickte in seinem Jahresbericht auf ein wenig erfreuliches Geschäftsjahr 2009/2010 mit 35 Betriebstagen zurück. Die eher schlechten Schneeverhältnisse ermöglichten nur eine beschränkte Zahl an Ski-Tagen. Hohe Unterhaltskosten für ausserplanmässige Wartungsarbeiten am Elektromotor des Liftes sowie die neu dazugekommenen Abschreibungen für das Pistenfahrzeug führten in der vergangenen Saison zu einem negativen Ergebnis. (pd)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.