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Nachlese zur Säntistagung

Matthias Lübberstedt-Oppliger

Auf Einladung der SVP AR machen sich drei Persönlichkeiten auf den für sie nicht gerade kurzen Weg in die appenzellische Provinz. Obwohl sicher zwei von ihnen Publikumsmagnete sind, müssen sie feststellen, dass sie nur vor einem halb vollen Saal auftreten. Zu Beginn werden die Podiumsteilnehmer von Moderator Patrik Kobler einzeln auf das Podium gebeten, vorgestellt und geben ein erstes Statement zum Thema «Einwanderung — Folgen für die Schweiz» ab. Damit hat der Moderator auch schon seine grösste Leistung erbracht. Kurz nach der ersten Frage beginnt die Debatte schon aus dem Ruder zu laufen und nimmt eine Eigendynamik an. Es geht dann völlig unkontrolliert hin und her von den Bilateralen über die Personenfreizügigkeit, Migration generell bis zur Flüchtlingsproblematik und deren sozialen Folgen – und wieder zurück. Nur dank der abgeklärten Voten des Zürcher Ständerates Ruedi Noser bekommt der Teilnehmer wieder etwas «Boden unter die Füsse». Der Moderator versucht zwischendurch hilflos, eine seiner vorbereiteten Fragen einzuwerfen. Da ist nichts von Struktur, Fokussierung, nachfragen/hinterfragen, etc. ­seitens des Moderators. Dies wäre jedoch angesichts der Komplexität des Themas dringend nötig gewesen. Nicht Nationalrat Andreas Glarner war das Ärgernis des Abends, sondern der Moderator Patrik Kobler mit seiner unprofes­sionellen, dilettantischen Moderation.

Matthias Lübberstedt-Oppliger

Huebstrasse 22a, 9100 Herisau

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