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Nachgefragt zur Landsgemeinde: «Die Leute wurden durch die Initiative für dieses Thema sensibilisiert»

Die Sozialdemokratische Partei von Appenzell Innerrhoden hat die Initiative «Versorgungsregion Säntis im Gesundheitswesen» eingereicht. Präsident Martin Pfister sagt gestern nach der Landsgemeinde, er sei von der Ablehnung nicht überrascht.
Lukas Pfiffner
Martin Pfister. (Bild: PD)

Martin Pfister. (Bild: PD)

Wie ist Ihre Reaktion auf das deutliche Nein im Ring?

Wir haben das ungefähr so erwarten müssen. Es ist eine komplexe Materie. Und in Innerrhoden schauen halt offenbar viele Leute für sich. Tiefe Krankenkassenprämien ziehen als Argument; und der Blick für das Ganze fehlt manchmal ein wenig.

Machen Sie sich Vorwürfe, im Vorfeld nicht genug unternommen zu haben?

Nein. Wir haben vieles gemacht, unter anderem eine Medienkonferenz durchgeführt, eine Wahlzeitung und Flyer abgegeben. Und wir nahmen an Landsgemeindeversammlungen der Parteien teil, wenn wir eingeladen waren.

Wie geht es jetzt nach dieser Ablehnung weiter?

Als Erstes ist sicher von Bedeutung: Die Leute wurden durch die Initiative für dieses Thema sensibilisiert. Andererseits haben wir vom Landammann und auch von der Gegnerseite am Rednerpult natürlich gerne gehört, dass man durchaus willens sei, im Gesundheitsbereich mit der Umgebung zusammenzuarbeiten. Es gilt dranzubleiben.

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