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NACHGEFRAGT: «Sie wuchs mir ans Herz während des Fotografierens»

Heute findet um 19 Uhr in der Klinik Gais die Vernissage der Austellung «Was ist wichtig – was ist nichtig?» statt. Der Gestalter und Hobbyfotograf Peter Mäder zeigt seine Bilder. Er lädt die Gäste ein, mit ihm die Fotos und deren Hintergründe zu entdecken.
Das neugedeckte Dach des Schulhauses Wilen. (Bild: pe)

Das neugedeckte Dach des Schulhauses Wilen. (Bild: pe)

Peter Mäder, welche Ihrer Fotoaufnahmen finden in der Ausstellung Platz?
Die Ausstellungsobjekte stammen aus meinem persönlichen Sammelsurium. Die Bilder zeigen Ausschnitte von Tieren oder Traditionen. Auch gibt es Landschaftsaufnahmen aus der Ostschweiz. Einige Fotos habe ich bereits vor über zehn Jahren aufgenommen, andere wiederum sind im letzten Jahr entstanden.

Weshalb heisst die Ausstellung «Was ist wichtig – was ist nichtig»?
In einer Zeit, wo jeder ein Handy hat, kann immer und überall ein Schnappschuss aufgenommen werden. Täglich werden wir mit unzähligen Bildern überflutet. Hier stellt sich mir eben die Frage, welche Fotos sind wichtig, welche nichtig. Wenn ich mit meiner Kamera unterwegs bin, dann nehme ich mir Zeit. Ich warte auf den richtigen Moment und drücke erst dann ab, wenn ich auch mit meiner Bildkomposition zufrieden bin. Ich möchte keine künstlich inszenierten Aufnahmen, sondern das wiedergeben, was ich vor Ort antraf. Beim Fotografieren bin ich auch sehr von meinem Beruf als Gestalter geprägt. So achte ich oft auf unterschiedliche Proportionen von Objekten, die später im Bild zu finden sind.

Tiere, Natur und Traditionen halten Sie in ihren Fotos fest. Welche Motive sind genau auf den Bildern zu entdecken?
Beispielsweise gibt es Aufnahmen vom Husky Rojo, der Ziege Franziska oder dem Huhn Philomena. Für die Fotos habe ich mir zwei Nachmittage Zeit gelassen. Letztere ist mir in dieser Zeit besonders ans Herz gewachsen. In meiner Ausstellung finden sich auch Gegensätze. So hängt neben einem Bild der Zürcher Maag-Halle eines, welches Philomena im Älpli in Unterwasser zeigt. Letzteres ist ein sehr stiller Ort. Die Maag-Halle ist der Gegensatz, hier finden Konzerte oder Veranstaltungen statt. Dieser Ort ist sehr energiegeladen und laut.

Was zieht Sie als Toggenburger ins Appenzellerland?
Die Klinik Gais hat mich angefragt, ob ich eine Ausstellung machen möchte. Zuerst war ich skeptisch, weil ich nicht wusste, ob dies für mich wirklich wichtig ist. Aber die Ausstellung geht ja genau um dieses Thema. (noe)

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