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Neu zehn Prozent Öko-Fläche Die Agraringenieurin Anita Philipp vom Landwirtschaftlichen Zentrum St. Gallen zur Durchführung und dem Nutzen von Vernetzungsprojekten.

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Neu zehn Prozent Öko-Fläche

Die Agraringenieurin Anita Philipp vom Landwirtschaftlichen Zentrum St. Gallen zur Durchführung und dem Nutzen von Vernetzungsprojekten.

In welchem Sinne tragen Sie einen Beitrag zur Biodiversität bei?

Mit unserem Beratungsdienst bieten wir der Landwirtschaft sowie den Gemeinden Unterstützung und Begleitung bei der Umsetzung ihrer Projekte an.

Sind die Vernetzungsprojekte im Kanton St. Gallen obligatorisch?

Nein, die Projekte beruhen auf freiwilliger Initiative der Gemeinden. Insbesondere das Toggenburg, höher gelegene Gemeinden und Berggebiete nehmen unsere Dienstleistung in Anspruch.

Wie gehen Sie bei der Durchführung solcher Projekte vor?

Als Projektgrundlage erstellen wir einen Plan mit den Nutzungsflächen der Gemeinden. Anschliessend schlagen wir den Landwirten Möglichkeiten und Lösungsvorschläge zur Verbindung der Gebiete mit Korridoren vor.

Unser Ziel ist es, den Gemeinden und Landwirten unsere Ideen zu präsentieren und gemeinsam einen guten Kompromiss zu finden, welcher der Natur zugute kommt.

Welchen Erfolg konnten Sie im Konkreten in der Gemeinde Mosnang mit diesem Projekt erzielen?

Die ökologischen Ausgleichsflächen eines Landwirtschaftsbetriebes müssen mindestens sieben Prozent betragen. In Mosnang stieg durch das Vernetzungsprojekt der Anteil auf mehr als zehn Prozent. Mit dieser Verdoppelung konnten wir einen deutlichen Mehrwert zugunsten der Natur erzielen. (fhu)

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