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NACHGEFRAGT: «Für eine Tourismusregion nicht gut»

Der Präsident der SVP-Sektion Toggenburg, Mirco Gerig, glaubt, dass die Furcht vor höheren Kosten, Bedenken wegen Windkraftwerken und die Angst um die Versorgungssicherheit für die Ablehnung des Energiegesetzes im Toggenburg verantwortlich sind.
Martin Knöpfel

Herr Gerig, freut es Sie besonders, dass das Toggenburg der SVP-Parole gegen das Energiegesetz gefolgt ist?

Ich freue mich, besonders, da die SVP das Referendum ergriffen und im Abstimmungskampf ihre Argumente dargelegt hat. Leider hat das Schweizer Volk anders entschieden als die Toggenburger. Immerhin konnte das Volk dank dem Referendum über ein wichtiges Gesetz entscheiden. Dass das aufgrund der Abstimmung diskutiert wurde und der Stimmbürger sich äussern konnte, freut mich.

Weshalb hat die SVP die Abstimmung zum Energiegesetz in der Region gewonnen?

Meiner Ansicht nach waren zwei Argumente ausschlaggebend: Dass die Kosten mehr als die versprochenen 40 Franken pro Person betragen werden und dass die Versorgungssicherheit im Winter gefährdet ist. Eine Rolle spielte sicher auch das Argument, dass weitere Windräder erstellt werden könnten, die die Landschaft nicht verschönern. Die Beeinträchtigung der Landschaft und die mangelnde Versorgungssicherheit im Winter sind für eine Tourismusregion nicht gut.

Wird die SVP jetzt gegen Gemeindebeiträge für den Förderverein Energietal, für Alternativenergien oder fürs Energiesparen kämpfen?

Wir schauen erst, wie es mit der Energiepolitik auf nationaler Ebene weitergeht. Dass das Energietal im Abstimmungskampf mitmischte, war nicht ideal. Vor allem wenn allfällige Steuergelder dafür eingesetzt wurden, was noch thematisiert werden sollte. Für uns gilt es weiterhin für eine möglichst billige und sichere Strom- und Energieversorgung für unser Land, unsere Region und schlussendlich unsere Bürger einzusetzen. Um so auch optimale Rahmenbedingungen für unsere KMU zu schaffen.

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