NACHGEFRAGT: «Abbruch nicht nur wegen der Umfahrung»

Entlang der Dietfurter Landstrasse werden verschiedene Gebäude abgerissen. Ruedi Vögeli vom Tiefbauamt des Kantons St. Gallen gibt Auskunft über den Zusammenhang zu den Arbeiten an der Umfahrung Bütschwil.

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Der Abbruch entlang der Dietfurter Landstrasse schreitet voran. (Bild: PD)

Der Abbruch entlang der Dietfurter Landstrasse schreitet voran. (Bild: PD)

Warum werden an der Dietfurter Landstrasse derzeit Gebäude abgebrochen?

Das hat nur zum Teil mit der Umfahrung Bütschwil zu tun. Diese wird in jenem Bereich unter­irdisch unter dem Verlauf der heutigen Strasse geführt werden. Während der Bauzeit können wir den Verkehr hier aber nicht mit einer Ampelanlage regeln wie noch bei der Baustelle beim Tunnel Engi. Deshalb müssen wir eine provisorische Umleitung erstellen. Diese durchquert das Areal, auf dem zurzeit Abbrucharbeiten im Gang sind.

Welche anderen Gründe gibt es für den Abbruch?

Ruedi Vögeli, Leiter Kunstbauten, Tiefbauamt Kanton St.Gallen (Bild: PD)

Ruedi Vögeli, Leiter Kunstbauten, Tiefbauamt Kanton St.Gallen (Bild: PD)

Ursprünglich war geplant, die Umleitung im hinteren Teil des Areals zu bauen und nur die Gebäude dort abzubrechen. Das war mit dem damaligen Eigentümer so vereinbart. Inzwischen hat der Besitzer jedoch gewechselt. Der neue Eigentümer der Gebäude wollte sowieso alle abreissen. Angrenzend verfügt der Kanton über Eigentum, das auch abgerissen wird. Die gesamte Fläche erstreckt sich bis vor das Restaurant Neudietfurt, das erhalten bleibt. Durch die neue Ausgangslage können wir die Umleitung nun etwas näher zum Verlauf der Landstrasse bauen.

Wie sieht der Zeitplan für die Arbeiten aus?

Bereits im Mai beginnt der Bau der provisorischen Umleitung. Unter der heutigen Kantonsstrasse wird ab Anfang 2018 gebaut. Ab diesem Zeitpunkt wird der Verkehr über die provisorische Umleitung geführt. Wir rechnen für den ganzen Tunnel Neudietfurt mit einer Bauzeit bis ungefähr August 2019. (rus)