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Nach erneuter Niederlage in den Playoffs: Für den SC Herisau steigt der Druck

Der SC Herisau verliert am Dienstagabend auch das zweite Halbfinalspiel gegen den EHC Wetzikon. Um im Playoff-Rennen zu bleiben, benötigen die Appenzeller morgen Abend zwingend einen Sieg.
Claudio Weder
Am Tor vorbei: Der SC Herisau kam im zweiten Playoff-Spiel gegen den EHC Wetzikon zu mehreren Chancen – die meisten blieben jedoch unverwertet. (Bild: Claudio Weder)

Am Tor vorbei: Der SC Herisau kam im zweiten Playoff-Spiel gegen den EHC Wetzikon zu mehreren Chancen – die meisten blieben jedoch unverwertet. (Bild: Claudio Weder)

«Die Taktik war clever, der Matchplan stimmte – ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen», sagt SC-Herisau-Trainer Markus Rechsteiner nach der zweiten Halbfinalniederlage gegen den EHC Wetzikon am Dienstagabend. Vor heimischem Publikum verloren die Appenzeller das zweite Playoff-Spiel gegen die Zürcher Oberländer mit 1:2 – und dies, obwohl sie während zweier Drittel die bessere Mannschaft waren.

Viele Chancen, wenig Tore

Wie schon in der ersten Begegnung am vergangenen Samstag bekundete der SC Herisau Mühe, ins Spiel zu finden. Bereits in der 5. Spielminute fiel der erste Gegentreffer, nachdem Goalie Klingler einen Torschuss von Hofer abprallen liess und dieser zum Nachschuss ansetzen konnte. Erst nach 15 Minuten kamen die Appenzeller zu ihren ersten Torchancen. Diese blieben jedoch unverwertet – nicht zuletzt wegen des gegnerischen Goalies Yannik Peter, der sein Tor souverän verteidigte.

Besser war die Chancenverwertung im zweiten Drittel. Die ersten schwachen fünf Minuten der Wetziker Verteidigung machte sich Timo Koller sogleich zunutze: Ihm gelang 30 Sekunden nach Anpfiff der Vorstoss in den gegnerischen Strafraum, wo er, umringt von der Wetziker Verteidigung, ungehindert zum Torschuss kam – 1:1. Auch im letzten Drittel machte es der SC Herisau den Gästen nicht leicht. Die Chancen waren da, die Tore hingegen blieben aus – zumindest für das Team von Markus Rechsteiner. Sieben Minuten vor Schluss gelang den Wetzikern der Siegtreffer. Trotz erneutem Effort der Herisauer konnte der 1:2-Rückstand nicht mehr aufgeholt werden.

Für den SC Herisau steigt nun der Druck: Will er im Playoff-Rennen bleiben, muss er heute beim dritten Playoff-Spiel in Wetzikon zwingend siegen.

Hockeyclubs machen gemeinsame Sache

Der Nachwuchsverbund EC Wil/SC Herisau und die Nachwuchsabteilung des EHC Uzwil haben eine Zusammenarbeit auf den Stufen Moskito und Mini beschlossen. Seit der Saison 2015-2016 arbeiten die beiden Nachwuchsabteilungen des EC Wil und des SC Herisau in einem Verbund zusammen, und ab der Stufe Moskito werden die Mannschaften gemeinsam gemeldet. Dabei behalten die Jugendlichen ihre Clubzugehörigkeit, trainieren und spielen aber zusammen an den beiden Standorten im Verbund. Eine schon länger gewünschte Zusammenarbeit mit dem EHC Uzwil ist bisher nicht zu Stande gekommen.

Angetrieben durch die sportlichen Erkenntnisse aus der laufenden Saison sowie mit Blick in die Zukunft, haben sich die neuen Verantwortlichen der drei Nachwuchsabteilungen in den vergangenen Wochen zu Gesprächen getroffen, um eine Zusammenarbeit zu definieren. Das erklärte Ziel aller Beteiligten ist es, den Jugendlichen auf allen Stufen eine dem Entwicklungsstand entsprechende Spielmöglichkeit anzubieten, sie dadurch zu fördern und länger im jeweiligen Stammverein zu halten, im besten Fall bis hin zur Integration in die Aktivmannschaften. Durch die nun beschlossene Zusammenarbeit für die Saison 2019-2020 könne ein grosser Schritt hin zu diesem Ziel gemacht werden, heisst es in der gemeinsamen Medienmitteilung der drei Eishockeyvereine.

Aufgrund des breiteren Kaders sei es nun möglich, Mannschaften auf folgenden Stufen zu melden: Moskito Top und A, Mini Promo und A, Novizen Top und Junioren Top. Für Perspektivenspieler bestehe im Verbund eine sehr gut funktionierende Zusammenarbeit mit den Rapperswil-Jona Lakers, welche den Schritt zu den elitären Stufen Novizen Elite und Junioren Elite B ermöglicht. Auf den Stufen Hockeyschule, Bambini, Piccolo und Moskito B arbeiten die Vereine wie bisher autonom. Wo sinnvoll oder den Kadergrössen geschuldet, soll aber auch auf diesen Stufen eng zusammengearbeitet werden. Sie seien überzeugt, mit diesem Schritt ein optimales Angebot für die Jugendlichen und den Eishockeysport in der Region zu schaffen, schreiben die Clubverantwortlichen. (pd/red)

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