Musikschuldieb muss vor Gericht antreten

HERISAU. Ein 29jähriger Mann, der beschuldigt wird, vor rund einem Jahr gleich zweimal in die Musikschule der Gemeinde Herisau eingebrochen zu sein, muss sich vor dem Kreisgericht St. Gallen verantworten. Dies schreiben die Herisauer Nachrichten. Dem Mann drohen sechs Monate Haft.

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HERISAU. Ein 29jähriger Mann, der beschuldigt wird, vor rund einem Jahr gleich zweimal in die Musikschule der Gemeinde Herisau eingebrochen zu sein, muss sich vor dem Kreisgericht St. Gallen verantworten. Dies schreiben die Herisauer Nachrichten. Dem Mann drohen sechs Monate Haft.

Passiert seien die Einbrüche in der Nacht vom 19. auf den 20. Januar 2014. Zwei Freunde hätten sich an jenem Abend in der Wohnung des Beschuldigten in St. Gallen aufgehalten. Dabei sei die Idee aufgekommen, in die Musikschule an der Eggstrasse in Herisau einzudringen. Zurück bei der Wohnung des Beschuldigten sei ein weiterer Mann dazu gekommen und die Gruppe ein zweites Mal zur Musikschule in Herisau gefahren. Gesamtwert der gestohlenen Sachen: Rund 20 000 Franken. Hinzu kommt der durch den Einbruch entstandene Sachschaden.

Der Beschuldigte ist gemäss dem Artikel in den Herisauer Nachrichten vorbestraft und befand sich während der fraglichen Tatzeit auf Bewährung. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten, zudem droht dem Beschuldigten im Falle einer Verurteilung eine Busse von 300 Franken. Die Gemeinde Herisau hat eine Zivilforderung geltend gemacht, ebenso die involvierte Versicherungsgesellschaft.

Die Verhandlung ist am 5. Februar. Die übrigen mutmasslichen Mittäter müssen sich in einem separaten Verfahren den Vorwürfen stellen. (red.)

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