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MUSIKFESTIVAL: Ebnat-Kappel bekommt ein Festival

Mitte Juni geht in Ebnat-Kappel eine Reihe von Konzerten über die Open-Air-Bühne. Aushängeschilder beim zweitägigen Factory in Concert Music Festival sind «Spirit of Smokie» und «Bonfire». Daneben stehen lokale Bands auf der Bühne.
Sabine Schmid
«Spirit of Smokie» ist einer der Headliner und tritt am Samstag, 16. Juni, in Ebnat-Kappel auf. (Bild: PD)

«Spirit of Smokie» ist einer der Headliner und tritt am Samstag, 16. Juni, in Ebnat-Kappel auf. (Bild: PD)

Sabine Schmid

sabine.schmid

@toggenburgmedien.ch

«Living Next Door to Alice», «Lay in the Arms of Someone» und «Mexican Girl» waren Ohrwürmer in den 1970er-Jahren. Diese Songs werden in Ebnat-Kappel zu hören sein, wenn «Spirit of Smokie» auf der Bühne auf dem Areal der Firma Alder + Eisenhut steht. Die aus einem Erinnerungskonzert an den tödlich verunfallten Smokie-Sänger Alan Barton hervorgegangene Band ist einer der Hauptacts am Factory in Concert Music Festival.

Zwei Tage lang sollen junge und alte Musikfans auf ihre Kosten kommen. Am Freitag, 15. Juni, steht mit der Band «Bonfire» eine Hardrockband aus den 1970er-Jahren auf der Bühne. An diesem Abend sei eher härtere Musik programmiert. «Bad Ass Romance», «Dog 7» und die Toggenburger Band Bollock komplettieren das Line-up. Am Samstag geht es, zumindest musikalisch auf der Bühne, ruhiger zu und her. Nebst «Spirit of Smokie» steht der Auftritt von «Starch» und «Reunion» fest. Dazu wird auch Cantacanti, der Chor der Kantonsschule Wattwil zu hören sein. Das Programm sei noch nicht gänzlich festgelegt, sagte Luzian Liebich, der als Präsident dem Verein Factory in Concert vorsteht.

Gute Musik für Jung und Alt

Dieser Verein ist es, der hinter dem Festival steht. Gute Musik soll geboten werden für alle Menschen, die gerne Musik hören und die Gesellschaft pflegen, bringt Christian Spoerlé die Idee auf den Punkt. Jedes Jahr, zumindest in den nächsten drei bis fünf Jahren, soll ein Festival stattfinden. Es müsse nicht immer in Ebnat-Kappel sein, betonen die Vereinsmitglieder. Aber, wie es der Name sagt, sollen Firmengelände im Toggenburg als Kulisse für das Festival dienen. Alder + Eisenhut biete gute Voraussetzungen, sind sich die Organisatoren einig. Die Bühne wird unter dem Vordach der neuen Lagerhalle errichtet, erste Installationen dafür wurden bereits vorgenommen. Rund um die Halle ist genügend Platz für ein Festzelt, verschiedene Bars und Foodwagen, damit für das leibliche Wohl gesorgt ist. Und, streichen die Organisatoren einen weiteren Vorteil heraus, ist der Platz befestigt. Sollte es also regnen, so versinken die Zuhörer nicht im Schlamm, wie bei anderen Open-Airs.

Derzeit sind die Organisatoren daran, Helfer für die Bars und für den Bau zu finden. Zudem werden Sponsoren gesucht. Es werde auch abgeklärt, wo man einen Campingplatz einrichten könne, damit eine Festivalstimmung erzeugt werde, wenn sie gefragt sei.

Verein will eine Nische besetzen

Sie würden mit einem Publikumsaufmarsch von etwa 800 Personen pro Abend rechnen, sagte Luzian Liebich. Damit bleiben sie in den Erwartungen hinter anderen Festivals in der Region zurück. Es sei auch keinesfalls Absicht, die Jazztage oder das Irish Openair zu konkurrieren, fügt Christian Spoerlé hinzu. Er ist überzeugt, dass sie mit der Musiksparte Rock eine Nische besetzen können und ein anderes Publikum ansprechen. Oder, dass die Toggenburger sogar zwei Festivals besuchen. Die Eintrittspreise seien moderat, der Festivalpass kostet 50 Franken, im Vorverkauf gibt es zudem 11 Prozent Rabatt.

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