Musikalische Reise begann in Italien

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Wattwil «Heute haben wir keinen Strom, alle spielen akustisch.» Mit diesen Worten begrüsste die Leiterin Fachstelle Musikpädagogik, Simone Erasmi, Angehörige und Interessierte zum zweiten Konzert der Talentförderklasse der Musikschule Toggenburg. Unterstützt und teilweise am Flügel begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von der Lehrerin Nilgün Keles Steiner.

Die musikalische Reise in verschiedene Länder begann an diesem frühen Samstagabend in der Aula des Schulhauses Grüen­au in Wattwil in Italien. Luise Baumgarten spielte mit ihrer Violine gekonnt die lebensfrohe Overtura von F. M. Veracini. Worauf Janis Scherrer mit seinem Waldhorn und dem Stück «Der Winter, aus vier Jahreszeiten» von A. Vivaldi mit ruhigeren Tönen und einem langen Atem am Schluss für Hörgenuss sorgte. Nun griff Theo Sennhauser am Flügel in die Tasten und brachte L. van Beethoven scheinbar spielerisch zum Klingen. Nidia Hürlimann brillierte mit ihrem Fagott und einem zuerst sehr ruhigen Stück von G. Ph. Telemann. Danach zeigte sie mit Ragtime von S. Joplin, wie ihr Instrument ganz anders klingt. Es folgte eine Umsetzung von «Ein Abend auf dem Lande» von B. Bartok am Flügel durch Benedikt Baumgarten. Nun demonstrierte Isabelle Jossi am Violoncello mit dem Stück «Tarantella» von W. H. Squire temperamentvoll, wie sich ein Mensch verhält, wenn er von einer Tarantel gestochen wird. Worauf Maximilian Kauf am Flügel sein Können mit romantischen Variationen von D. Kabalewski zeigte. Abschliessend, quasi als Dessert, musizierten beschwingt gemeinsam Dominik Debrunner am Flügel, Luise Baumgarten mit ihrer Violine und Isabelle Jossi am Violoncello mit «Andalusian Dance» von M. I. Glinka sowie «Cakewalk» von P. Martin. (lis)