Müde, aber erfolgreich

Am Wochenende endete die zehntägige Alpenüberquerung von psychisch kranken und behinderten Menschen erfolgreich in Bozen.

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Toggenburg/Bozen. Zehn Tage lang dauerte die Alpenüberquerung, bei der vier Personen, die psychisch krank oder behindert sind, zu Fuss, mit dem Schiff, dem Postauto und dem Zug unterwegs waren. Die Reise von Konstanz bis Bozen war geprägt von spannenden Begegnungen und der Herausforderung sich selbst zu überwinden. Begleitet wurden sie vom Filmemacher Thomas Rickenmann und dem Erlebnispädagogen Thomas Riedmann.

Der Natur getrotzt

Am Wochenende kam die besondere Reisegruppe müde und glücklich in Bozen an und reiste anschliessend zurück in die Ostschweiz. Die Gruppe war täglich – mehrere Stunden unterwegs, die Reiseetappen wurden spontan geplant. Die Natur, mit all ihren Elementen wie Kälte, Hitze und Regen, aber auch mit ihrer faszinierenden Schönheit wurde unmittelbar erlebt. Der Regen der ersten Tage brach die gute Stimmung unter den Teilnehmenden nicht.

Wandernd wurde die Landschaft erforscht, für längere Strecken nutzte die Gruppe öffentliche Verkehrsmittel.

Tour wird verfilmt

«Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit sich mit ihrer Person, ihrer Biographie und ihren persönlichen Zielen auseinanderzusetzen», sagt Erlebnispädagoge und diplomierter Psychiatriepfleger Thomas Riedmann.

Begleitet wurde die «Via Alpina 2010» vom Toggenburger Filmemacher Thomas Rickenmann, der diese Reise mit seiner Kamera dokumentarisch festhielt und nun einen Film produziert. (pd)

www.bluesky-ritti.ch

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