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MOSNANG: Sorgen um Zukunft des Hallenbads

In der «Krone» Mosnang fanden am Mittwoch zwei aufeinanderfolgende Delegiertenversammlungen mit demselben Verwaltungsratspräsidenten statt. Diejenige der ARA Bütschwil und die des Zweckverbands Hallenbad Bütschwil.
Martina Signer
Mittwochnachmittag im Hallenbad Bütschwil. Obwohl die Kinder schulfrei haben, ist es nicht sonderlich voll. Der Verwaltungsrat muss sich mit der Zukunft des Bades befassen. (Bilder: Martina Signer)

Mittwochnachmittag im Hallenbad Bütschwil. Obwohl die Kinder schulfrei haben, ist es nicht sonderlich voll. Der Verwaltungsrat muss sich mit der Zukunft des Bades befassen. (Bilder: Martina Signer)

MOSNANG. Die Delegierten des Zweckverbands Hallenbad Bütschwil mussten an der jährlichen Versammlung über unerfreuliche Zahlen in Kenntnis gesetzt werden. So musste zur Deckung eines Aufwandüberschusses von über 36 000 Franken ein Bezug aus dem Eigenkapital getätigt werden. Dies hat einen Bilanzfehlbetrag von rund 8600 Franken zur Folge, wie Verwaltungsratspräsident Karl Brändle informierte.

Bergholz macht zu schaffen

Grund für den Aufwandüberschuss sind nach wie vor rückläufige Besucherzahlen, die der Verwaltungsrat wiederum auf die Eröffnung des Sportparks Bergholz in Wil zurückführt. Das Hallenbad Bütschwil mit Sauna und Sportcafé sei nach wie vor eine Erfolgsgeschichte und als regionale Attraktion nicht mehr wegzudenken. Trotzdem könne «aus einem Hallenbad nie ein gewinnbringender Betrieb realisiert werden», sagte Karl Brändle. Derzeit beschäftige sich der Verwaltungsrat intensiv mit der Frage nach einer Attraktivitätssteigerung des Bades. Ein Delegierter merkte an, dass das Einzige, was das Bergholz vom Hallenbad Bütschwil unterscheide, das geheizte Aussenbad mit verschiedenen Sprudeleinrichtungen und Massagedüsen sei. Dies sei auch dem Verwaltungsrat aufgefallen, die Umsetzung eines solchen Aussenbereichs sei aber momentan zu kostenintensiv, sagte Karl Brändle.

Um den Einnahmeneinbussen etwas entgegenzuwirken, wurden die Eintrittspreise für die Benutzung von Hallenbad und Sauna moderat erhöht.

Mehr Beiträge der Gemeinden

Auch die Verbandsgemeinden Mosnang, Lütisburg, Oberhelfenschwil und Bütschwil-Ganterschwil müssen erneut mehr Beiträge bezahlen. 2014 wurde der Beitrag auf 300 000 Franken erhöht und für 2016 auf 350 000 Franken. Die grössten anstehenden Investitionen machen die Sanierung der Rutschbahn und eine Dachsanierung aus. Bis Ende 2019 sind Investitionen in der Höhe von 216 000 Franken geplant.

Der Stromverbrauch wird zu 47 Prozent aus Eigenproduktion gedeckt.

Der Stromverbrauch wird zu 47 Prozent aus Eigenproduktion gedeckt.

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