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MOSNANG: Gerechte Verteilung ist notwendig

Der Ökonom und Mosnanger Bürger Eduard Bürge ist ständiger Vertreter bei der UNO. Auf Einladung der SVP Mosnang referierte er zum Thema «Globale Entwicklung – Welt im Wandel».
Eduard Bürge (links) im Gespräch mit seinem Schulkollegen Paul Räbsamen, Präsident der SVP Mosnang. (Bild: PD)

Eduard Bürge (links) im Gespräch mit seinem Schulkollegen Paul Räbsamen, Präsident der SVP Mosnang. (Bild: PD)

Kürzlich war die Bevölkerung von Mosnang von der SVP Mosnang zu einem spannenden Vortrag eines interessanten Referenten ins Restaurant Bären eingeladen. Dr. Eduard Bürge, jüngster Sohn von Otto Bürge, Mosnangs Gemeindeammann von 1965 bis 1992 und Ehrenbürger von Mosnang, referierte unter dem Titel «Globale Entwicklung – Welt im Wandel».

Der weltgereiste Ökonom erklärte seinen Zuhörerinnen und Zuhörern die Zusammenhänge zum aktuellen und zukünftigen Weltgeschehen aus eigener Erfahrung als permanenter Vertreter bei der UNO. Bürge ist auch Mitglied des «Club of Rome», der sich für eine nachhaltige Zukunft der Menschheit einsetzt. Dass er im «Bären» in Mosnang auch ehemalige Schulkameraden und Vereinskollegen traf, wird ihn besonders gefreut haben. Zu den wichtigsten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, die dringend einer Lösung bedürfen, zählt Bürge: «Armut, die Ungleichheit zwischen Arm und Reich, die Erderwärmung, der demografische Wandel, das Bevölkerungswachstum, die globale Migration, die Erschöpfung natürlicher Ressourcen, die Korruption, die Misswirtschaft und Terrorismus sowie die Friedenssicherung.» Die Armut sei noch nie so gross gewesen wie heute, ein Problem, das nicht mit Wachstum gelöst werden könne.

Der Wunsch nach Wohlstand, Sicherheit und Stabilität sei nicht nur ein Anliegen der westlichen Hemisphäre, sondern auch jener 250 Millionen Menschen, welche derzeit unterwegs seien. Ein Grund in der negativen Weltentwicklung sieht Bürge darin, «dass 62 Menschen gleich viel haben wie der Rest der Welt». Dabei will Bürge den Reichen nicht etwa das Geld wegnehmen, sondern lediglich dafür sorgen, dass Geld und Ressourcen auf der Welt gerechter verteilt werden. (pd)

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