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MOSNANG: Ein Lied als Geschenk

Schöne Jodellieder, gesungen vom Jodelchörli Heimetfreud und vom Kinderjodelchörli, konnten die Besucher des Unterhaltungsabendes geniessen.
Mit ihren Alphörnern sorgen Sepp Meile, Johann und Georg Hollenstein (von links) für schöne Melodien.

Mit ihren Alphörnern sorgen Sepp Meile, Johann und Georg Hollenstein (von links) für schöne Melodien.

«Züche weg de Hedy», so hiess es an der Unterhaltung des Jodelchörlis Heimetfreud gleich mehrfach. Diese Aussagen provozierten Fragezeichen auf den Gesichtern des zahlreich erschienenen Publikums im Oberstufenzentrum. War man in ein Seilziehfest geraten, anstatt zur Unterhaltung? Nein, natürlich nicht. Des Rätsels Lösung: Dirigentin Hedy Schneider hatte schon oft davon gesprochen, dass man nur gemeinsam erfolgreich sein könne, also alle an einem Strick ziehen müsse und dies haben die Jodler zum Anlass genommen einen originellen Auftakt zu inszenieren.

Ursprung des Kinderchörlis liegt im Jodelchörli

Aber schliesslich wurde das geboten, weswegen die Zuhörer gekommen waren, Jodellieder und Naturjodel vom Feinsten. Zum einen von den Gastgebern selber, dann aber auch vom Kinderjodelchörli Mosnang. Diese Formation entspringt sozusagen dem Jodelchörli Heimetfreud. Präsident Martin Widmer ging auf deren Ursprung ein und erzählte, dass Stefan Segmüller, der Leiter des Kinderchörlis, im Jahre 1994 als damals 22-Jähriger ins Jodelchörli Heimetfreud eingetreten sei. Fünf Jahre später habe Segmüller begonnen, mit «vereinseigenen» Kindern zu proben. «Es ist fleissig geprobt worden damals.»

Denn schon im Januar 1998 habe Stefan Segmüller mit dem Kinderjodelchörli einen besonderen Auftritt. Sie durften die Delegiertenversammlung des Nordostschweizerischen Jodlerverbandes musikalisch bereichern. Und dies vor 800 aktiven Jodlern, so Martin Widmer und erinnerte an die Anfänge des Kinderjodelchörli. Dieses feiert in einem Monat sein Jubiläum mit drei Konzerten. Um Stefan Segmüller zu überraschen, sind ehemalige Mitglieder angeschrieben worden. Mit diesen hat Hedy Schneider dann ein paar Lieder eingeübt. Stefan Segmüller genoss diese Einlagen zur Unterhaltung sichtlich.

Ein «Sehr Gut» in Brig erhalten

Nicht nur die Gastgeber haben in diesem Sommer in Brig ein «Sehr Gut» für das Lied «Läbwohl» von Ruedi Roth erzielt. Auch das Kinderjodelchörli und das Alphorntrio Mühlrüti, ein weiterer Programmpunkt an diesem Abend, haben sich am Eidgenössischen Jodlerfest bewerten lassen. Alle drei glänzten auch an diesem Abend und bekamen so viel Applaus, dass eine Zugabe meist nicht reichte. Und Kinder waren es auch, die souverän durchs Programm führten, die Jungmannschaft von Vorjodlerin Rebekka Näf. Salome, David und Tobias wussten einige Anekdoten aus den Proben des Jodelchörlis und brachten die Zuhörer immer wieder zum Lachen. «E Zyt voll Glück wird wieder cho» sangen die Jodlerinnen und Jodler. Die sichtlich begeisterten Zuhörer wünschten sich indes, dass auch solche Unterhaltungsabende noch viele Jahre geboten werden. Fast jeder konnte später einen Preis vom reichhaltigen Tombolatisch abholen. Und ganz bestimmt jede und jeder konnte sich kaum mehr halten vor Lachen, als Peter Strassmann, Adelheid Gähwiler, Daniela Strassmann, Karl Brändle, Vreni Brändle und Kurt Gähwiler den Einakter «De Schmuck im Hüehnerstall» aufführten.

«Diese Nacht können die Uhren eine Stunde zurückgestellt werden. Nutzt die Gelegenheit, etwas länger bei uns auszuharren und ein Tänzchen zu wagen. Davon habt ihr etwas, eine Stunde Schlaf bemerkt ihr kaum», ermunterte Martin Widmer die Besucher, das Tanzbein zur Musik der «Bäsä-Höckler» zu schwingen. (pd)

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