MOSNANG: Die meisten kamen zufällig

Am Sonntag wurde die Postautohaltestelle «Freistaat» feierlich in Anwesenheit von 25 Personen eingeweiht. Sogar ein echtes Postauto bediente sie.

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Am Ostersonntag bedient das Postauto nach Bütschwil einmalig die Haltestelle Freistaat in Mosnang. (Bild: PD)

Am Ostersonntag bedient das Postauto nach Bütschwil einmalig die Haltestelle Freistaat in Mosnang. (Bild: PD)

Die Aktion vom vergangenen Ostersonntag, 1. April, darf laut Fredi Gmür als gelungen laut bezeichnet werden. Wie das «Toggenburger Tagblatt» am Karsamstag exklusiv berichtet hatte, wurde das Netz des öffentlichen Verkehrs in Mosnang um eine Linie erweitert, um das Gebiet Sonnhalden mit der neuen Haltestelle «Freistaat» zu erschliessen. Drei tägliche Postautokurse waren angekündigt worden. Erstmals sollte ein Postauto am Sonntag um 10.35 Uhr die neue Haltestelle bedienen.

Mit den Hellebarden ins Postauto

Laut Fredi Gmür waren ungefähr 25 Personen anwesend, um die Postautohaltestelle «Freistaat» bei einem kleinen Apéro feierlich einzuweihen. Die meisten sagten, sie seien zufällig vorbei gekommen. Das Datum des 1. Aprils hatte wohl den einen oder anderen misstrauisch gestimmt. Und es handelt sich bei der neuen Verbindung und bei der neuen Haltestelle um einen Aprilscherz.

Postauto-Chauffeur Hans Wohlgensinger machte diesen Plausch verdankenswerterweise mit, so dass der gelbe Bus tatsächlich an der neuen Haltestelle auftauchte. Die Mitglieder des Freistaates liessen es sich übrigens nicht nehmen, die Fahrt von der Poststelle Dorf zur Sonnhalde mit ihren Hellebarden zu unternehmen. Mit dabei war Gemeindepräsident Renato Truniger. Nicht bekannt ist, ob die Hellebardenträger ihre Waffen im Postauto zur Abwehr von Feinden benötigten oder, ob die Fahrt ohne Zwischenfälle verlief. Das Postauto fährt natürlich weiterhin nach Mosnang, nach diesem einmaligen Ausflug aber wieder auf der althergebrachten Strecke. (pd)