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MOSNANG: CVP verliert Mosnang an SVP

Das Gemeindepräsidium in Mosnang war umstritten. Bei einer hohen Stimmbeteiligung gaben zum Schluss wenige Stimmen den Ausschlag.
Ruben Schönenberger
Der frischgewählte Gemeindepräsident Renato Truniger wird künftig auch den Gemeinderat von Mosnang dirigieren. (Bild: Ruben Schönenberger)

Der frischgewählte Gemeindepräsident Renato Truniger wird künftig auch den Gemeinderat von Mosnang dirigieren. (Bild: Ruben Schönenberger)

MOSNANG. Jede Stimme zählt, heisst es im Vorfeld von Wahlen und Abstimmungen. Bei der gestrigen Wahl ins Mosnanger Gemeindepräsidium war das so wahr wie selten.

Um nur gerade elf Stimmen lag der SVP-Kandidat Renato Truniger über dem absoluten Mehr. Mit 668 Stimmen holte er zwar nur knapp über 50 Prozent der Stimmen, liess damit aber Christian Widmer (CVP) hinter sich und darf sich neu Gemeindepräsident nennen.

Im Vorfeld schwierig einzuschätzen

Widmer erzielte 72 Stimmen weniger. Die CVP hat es damit verpasst, den Sitz des abtretenden Gemeindepräsidenten Bernhard Graf, der seit 1993 im Amt war, zu verteidigen. Und dies, obwohl Widmer der Kandidat der Findungskommission war. «Ich konnte im Vorfeld nicht einschätzen, wie die Chancen stehen. Der Wahlkampf war erstaunlich ruhig», sagte der enttäuschte Widmer nach der Bekanntgabe der Resultate. Auch Truniger fand, dass das Rennen völlig offen gewesen sei. «Ich bin sehr glücklich, aber es ist schon ein ungewohntes Gefühl», sagte der Wahlsieger weiter. Die drei weiteren Sitze im Gemeinderat konnte die CVP hingegen verteidigen, obwohl alle ihre bisherigen Mitglieder zurückgetreten waren. Ludwig Gisler, Gabriel Länzlinger und Theo Bannwart nehmen neu für die Partei Einsitz im Gemeinderat, dem auch der Bisherige Richard Kläger (FDP) und die Neue Jolanda Brändle (parteilos) angehören. Die SVP schaffte es nicht, den Sitz von Renato Truniger, der nur noch fürs Präsidium kandidierte, mit Silvan Hollenstein zu behalten. Er blieb mit 550 Stimmen deutlich unter dem absoluten Mehr von 668. «Höchstens ein Wermutstropfen», sagte der frischgewählte Gemeindepräsident Truniger. «Die SVP stellt jetzt den Gemeindepräsidenten, das ist im Toggenburg eher ungewöhnlich.»

Hohe Stimmbeteiligung

Keine Gegenkandidatur zu besiegen hatte der bisherige Schulratspräsident Max Gmür (parteilos). Entsprechend deutlich schaffte er die Wiederwahl. Gmür nimmt von Amtes wegen ebenfalls Einsitz im Gemeinderat. Die Stimmbeteiligung bewegte sich in allen Wahlen zwischen 63 und fast 66 Prozent.

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