Moser verlangt Versachlichung der Innerrhoder Debatte

Der Innerrhoder Altsäckelmeister Sepp Moser äussert sich erstmals öffentlich, nachdem ihm seine ehemaligen Regierungskollegen diese Woche massiv kritisiert hatten.

Felix Burch
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Altsäckelmeister Sepp Moser will eine stärkere Verteilung der Macht in Innerrhoden. (Bild: Martina Basista)

Altsäckelmeister Sepp Moser will eine stärkere Verteilung der Macht in Innerrhoden. (Bild: Martina Basista)

APPENZELL. Der Innerrhoder Altsäckelmeister Sepp Moser äussert sich erstmals öffentlich, nachdem ihm seine ehemaligen Regierungskollegen diese Woche massiv kritisiert hatten. Er mahnt die Machtinhaber, seinen Tadel am überholten Polit-System des kleinen Kantons ernst zu nehmen und nicht mehr auf den Mann zu spielen. Moser hatte vor einer Woche in der Ostschweiz am Sonntag bemängelt, der Kanton Innerrhoden verleihe einzelnen Politikern wie den Landammännern Carlo Schmid und Daniel Fässler zu viel Macht.

Der Professor für öffentliches Recht an der Universität St. Gallen, Benjamin Schindler, sieht ebenfalls Reformbedarf im Kanton. Eine Lösungsmöglichkeit wäre laut Schindler, dass künftig alle Innerrhoder Regierungsräte im Vollamt arbeiten.

Mehr zum Thema in der Ostschweiz am Sonntag vom 31. März.

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