«Monsieur Prix» Stefan Meierhans über die Vorteile des Wettbewerbs

An der gestrigen Veranstaltungsreihe «Beste Köpfe» des Ausserrhoder Amtes für Wirtschaft war im Kursaal der Schweizer Preisüberwacher, «Monsieur Prix», Stefan Meierhans zu Gast.

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Preisüberwacher Stefan Meierhans informierte im Kursaal in Heiden über seine Aufgaben und worauf er ein besonderes Auge hat. (Bild: Martina Basista)

Preisüberwacher Stefan Meierhans informierte im Kursaal in Heiden über seine Aufgaben und worauf er ein besonderes Auge hat. (Bild: Martina Basista)

HEIDEN. Die gehegten Befürchtungen von Stefan Meierhans, als er die Einladung zu «Beste Köpfe» erhielt, bewahrheiteten sich nicht: «Ich habe zuerst gedacht, es geht um meine Frisur, die bei meinem Amtsantritt für Diskussionen gesorgt hatte», sagte er. In seinem Referat erklärte Meierhans, der seit 1. Oktober 2008 Preisüberwacher ist, anhand von Beispielen seine Aufgaben. Dazu gehören etwa die Preisüberwachung oder das Verhindern von Missbräuchen. Zudem kam er auf die Schwerpunkte dieses Jahres, wie die Gesundheitskosten, auf die der gebürtige Altstätter und sein 16köpfiges Team ihr besonderes Augenmerk richten, zu sprechen. Insbesondere betonte Meierhans zwei Dinge: «Der Wettbewerb hat eine wirkende Kraft. Preise können nicht einfach ohne die Konkurrenz zu beachten erhöht werden. Und der Wettbewerb führt zu einer Vielfalt.» Ebenfalls zum Thema wurde der starke Schweizer Franken und der Einkaufstourismus im nahen Ausland. Man dürfe den Menschen keinen Vorwurf machen, dass sie den Markt in Anspruch nähmen. Vielmehr müssen die Preise in der Schweiz angepasst werden, gerade im Detailhandel herrschen beispielsweise tiefe Mehrwertsteuersätze, sagte er. (mf)

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