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MOGELSBERG: Unterdorf und Russen bekommen Trennsystem

Mit der letzten Etappe des Umbaus von Mischleitung auf Trennsystem wird in Mogelsberg ein langjähriges Grossbauprojekt fertiggestellt.
Urs M. Hemm
Um dem Druck von oben – etwa durch Autos – standhalten zu können, wird die Leitung zusätzlich einbetoniert. (Bilder: Urs M. Hemm)

Um dem Druck von oben – etwa durch Autos – standhalten zu können, wird die Leitung zusätzlich einbetoniert. (Bilder: Urs M. Hemm)

MOGELSBERG. Das Dröhnen des Motors des Vorderkippers übertönt beinahe das Prasseln von Kies und Erde, das er auf die bereits einbetonierte Leitung kippt. Ein Arbeiter in der Baugrube verteilt daraufhin alles gleichmässig. «Wir kommen gut voran», sagt Sonja Bischof vom Ingenieurbüro Steiger + Partner AG und blickt in die schmale Baugrube. Sie leitet die letzte Etappe der Bauarbeiten im Gebiet Unterdorf-Russen, nach deren Abschluss ganz Mogelsberg sein Schmutz- und Regenwasser über getrennte Leitungen abführt.

880 Meter Leitungsrohre

Die ersten Grabungsarbeiten hätten Mitte September begonnen. «Spielt das Wetter mit, soll das Projekt bis Ende Jahr abgeschlossen sein», sagt Sonja Bischof. Bis dahin werden insgesamt 880 Meter Leitungsrohre verlegt sein. Sie hoffe nur, nicht noch einmal auf felsigen Boden zu stossen, wie es im Laufe der Arbeiten bereits vorgekommen war. «Das hat zu kleinen Verzögerungen geführt. Kommt der Winter nicht zu früh, können wir zumindest einen Teil der verlorenen Zeit aber wieder reinholen», ist Bischof zuversichtlich. Trotz der kleinen Verzögerungen soll das Budget von 260 000 Franken eingehalten werden. «Unvorhergesehenes wird bei der Berechnung der Kosten immer schon einkalkuliert», erläutert sie.

Sonja Bischof Bauleitung

Sonja Bischof Bauleitung

Abwasserreinigung entlasten

Der Umbau von Mischleitung auf Trennsystem wurde bereits vor rund 15 Jahren beschlossen, als Mogelsberg noch eine eigenständige Gemeinde war. Notwendig machte diesen Entscheid, dass vor allem nach Gewittern oder Starkregen die Abwasserreinigungsanlage (ARA) die Wassermassen nicht mehr verarbeiten konnte. Mit Trennleitungen wird nur noch das Schmutzwasser, beispielsweise aus den Haushalten, über eine 25-Zentimeter-Leitung der ARA zugeführt. Das Regenwasser wird über die andere Leitung – diese misst 35 Zentimeter im Durchmesser – direkt in einen Bach geführt», erklärt Sonja Bischof die Auswirkung des Umbaus.

Durchmesser der Regenwasserleitung: 35 Zentimeter.

Durchmesser der Regenwasserleitung: 35 Zentimeter.

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