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MOGELSBERG: Rhythmus hoch drei ganz unmathematisch

Die Unterhaltungsabende der Musikgesellschaft Mogelsberg vom Wochenende standen ganz im Zeichen von Melodie und Rhythmus - und des nahenden «Musig-Fäscht» am ersten Maiwochenende. Geboten wurde aber auch solide Unterhaltung.
Michael Hug
Solocornettistin Nicole Hochreutener hatte einen Kurzauftritt zu Beginn des unterhaltsamen Abends. (Bilder: Michael Hug)

Solocornettistin Nicole Hochreutener hatte einen Kurzauftritt zu Beginn des unterhaltsamen Abends. (Bilder: Michael Hug)

Michael Hug

Rhythmus ist wo man mit muss. Aber was geschieht bei Rhythmus in der dritten Potenz? Kann man da denn noch mitgehen? Was Rhythmus hoch drei auf unmathematische Weise bedeutet, zeigte die Brass Band MG Mogelsberg (MGM) an zwei Unterhaltungen am vergangenen Freitag- und Samstagabend. Rhythmus ist zum einen ein Querschnitt durch durch das Repertoire der Blasmusik. Zum anderen aber wusste das OK der Abende auch geschickt Musik und Unterhaltung zu takten. Also rhythmisch von Musik zu Comedy zu pendeln und das mit hohem Einfallsreichtum und kreativen Ideen.

«The Rock» zu Beginn

Jeder Unterhaltung eines Blasorchesters liegt stets ein Musikprogramm zugrunde. Die Zusammenstellung obliegt üblicherweise dem musikalischen Leiter, im Fall der MGM war es Peter Stricker. Er liess den Abend mit «The Rock» beginnen, schob «Flieg kleine Taube» nach und legte dann «Nadia’s Theme» vor. Bereits da begann sich abzuzeichnen, dass dies ein aufgelockertes Programm sein wird. Die Regie hatte sich für die Intermezzi zwischen den Stücken einiges einfallen lassen. Mal suchte da jemand die Frau seiner Träume (Nadia?), dann gab es eine multikulturelle Begegnung zwischen einer Bergbäuerin und einem wortkargen, aber trinkfreudigen Chinesen (oder war es ein Japaner – schwer zu erkennen am Bademantel).

Nachwuchsensemble kommt zum Zug

In der Mitte des Abends kamen die beiden Nachwuchsensembles zum Zug. Das jüngere, ein Bläser-Trio, das erst seit neun Monaten in dieser Besetzung probt, kam zu seinem ersten Auftritt vor Publikum. Das schon etwas gewandtere ältere Quintett war solches schon gewöhnt. Und wieder gab es nicht einfach nur Musikvorträge, sondern ein Aktivprogramm, diesmal mit den Zuschauenden. Zum richtigen «Beat» klatschen, lautete die Unterrichtsstunde, auf 2 und 4, nicht wie es oft geschieht, auf eins und 3. Wie richtiges Taktgefühl geht, bewies dann das OK anlässlich einer Dinner-Percussion-Session am gedeckten Tisch gleich selbst. «A Big Band Explosion» initiierte dann die dritte Stunde des Abends. Natürlich durfte der «Zirkus Renz» – immer wieder gerne gehört und ebenso gerne gespielt – nicht fehlen. Dabei überraschte Dirigent Stricker mit seiner Virtuosität auf dem Marimba.

Kurzweilige Unterhaltungsabende

Es waren zwei lange, dennoch abwechslungsreiche und kurzweilige Unterhaltungsabende. Unermesslich viel Probenarbeit, Ideenentwicklungsarbeit und Organsiationsleistungen, wohlbemerkt in der Freizeit aufgewendet, bildeten das Fundament der Darbietungen. «An der Sitzung in dieser Woche wird bereits das OK für die Unterhaltung in einem Jahr gewählt», sagte Präsident Balz Rohrer. Will heissen: Ein Jahr Vorarbeit sind für einen solchen Unterhaltungsabend nötig. Doch schon in vier Wochen folgt für die MG ein noch viel grösserer Hosenlupf:

Das «Musig-Fäscht» vom 5. bis 7. Mai. Verbunden, beziehungsweise der Impuls dafür ist der Neckertaler Kreismusiktag, für den Mogelsberg heuer als Durchführungsort gemäss Turnus gewählt wurde. Ein kurze Erholungspause also nur für die MGM vor dem grossen Fest, auf das sich Präsident Rohrer und seine MG schon lange freuen.

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