Möglichkeit bieten, die sechs Jahre am Gymnasium mit fairer Schlussprüfung abzuschliessen: In Appenzell Innerrhoden gibt es nur mündliche Matura-Prüfungen

Die Maturandinnen und Maturanden des Gymnasiums St. Antonius in Appenzell müssen mündliche Schlussprüfungen ablegen. Auf schriftliche Prüfungen wird verzichtet. Dies hat die Innerrhoder Landesschulkommission beschlossen.

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Die Maturandinnen und Maturanden des Gymnasiums St. Antonius in Appenzell müssen mündliche Schlussprüfungen ablegen.

Die Maturandinnen und Maturanden des Gymnasiums St. Antonius in Appenzell müssen mündliche Schlussprüfungen ablegen.

Symbolbild: Christian Beutler / KEYSTONE

(sda) Innerrhoden geht damit einen anderen Weg als die übrigen Kantone. Der Bundesrat und die kantonale Konferenz der Erziehungsdirektoren (EDK) hatten den Kantonen freigestellt, ob sie die diesjährigen Maturaprüfungen durchführen wollen oder nicht.

Die meisten Westschweizer Kantone sowie Zürich und Bern verzichten ganz auf Prüfungen. Verschiedene Deutschschweizer Kantone, darunter St. Gallen, Thurgau und Appenzell Ausserrhoden, wollen nur schriftliche Prüfungen durchführen. Einzelne Kantone werden ihre Maturandinnen und Maturanden schriftlich und mündlich prüfen.

Mit einer mündlichen Prüfung werde den Maturandinnen und Maturanden «die Möglichkeit geboten, die sechs Jahre am Gymnasium mit einer fairen Schlussprüfung abzuschliessen», schreibt das Innerrhoder Erziehungsdepartement. Die Hygienemassnahmen könnten für alle Beteiligten – Maturandinnen und Maturanden, Lehrpersonen und Prüfungsexperten – eingehalten werden.

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