Modularer Aufbau

Der Aufbau des neuen Hilfeleistungsfahrzeugs der Feuerwehren Nesslau-Krummenau und Stein ist nach einem einheitlichen Pflichtenheft gestaltet. Dies hat den Vorteil, dass im Ernstfall oder auch bei Übungen jeder Feuerwehrmann sofort weiss, wo was zu finden ist.

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Der Aufbau des neuen Hilfeleistungsfahrzeugs der Feuerwehren Nesslau-Krummenau und Stein ist nach einem einheitlichen Pflichtenheft gestaltet. Dies hat den Vorteil, dass im Ernstfall oder auch bei Übungen jeder Feuerwehrmann sofort weiss, wo was zu finden ist. «Dies macht die regionale Zusammenarbeit effizienter», bestätigt der kantonale Feuerwehrinspektor Franz Ammann.

Wie es das Wort bereits andeutet, ist unter dem «modularen Aufbau» ein Aufbau aus einzelnen Komponenten zu verstehen. Diese Bausteine können dann je nach Einsatzgebiet mit wenigen Handgriffen auf- oder abgeladen werden. So gibt es beispielsweise die Module Wasserwehr, Strom oder Motorspritze, welche alle nötigen Werkzeuge für das entsprechende Einsatzgebiet enthalten.

Laut Albin Louis, Feuerwehrkommandant von Nesslau-Krummenau, soll in Zukunft nur noch mit diesen flexiblen, mit Rollen versehenen Modulen gearbeitet werden. «Das Ziel ist es, dass in Zukunft alle Anhänger verschwinden.» Auch Peter Jäggi, Inhaber der Feumotech AG, ist von der modularen Bauweise überzeugt: «Wenn an diesem Fahrzeug irgendwann etwas ausgewechselt oder ergänzt werden muss, ist dies mit sehr wenig Aufwand möglich.» (cp)