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«Mitteleuropa ist nicht der Orient»

Peter Küpfer
Iris Szeghy (Mitte), Komponistin aus Zürich mit ungarischen Wurzeln. (Bild: Peter Küpfer)

Iris Szeghy (Mitte), Komponistin aus Zürich mit ungarischen Wurzeln. (Bild: Peter Küpfer)

Iris Szeghy, Sie haben einen Grossteil Ihres Lebens und musikalischen Wirkens in der Slowakei verbracht. Wie kommt es, dass Sie in der Schweiz leben?
Mein neben mir stehender Lebensparter ist daran schuld, dass ich hier lebe. (lacht)

Wurde Ihr musikalisches Wirken durch diesen Wechsel schwieriger?
Der Anfang war schwer, auch in persönlicher Hinsicht. Ich war ja nun nicht mehr gerade in jugendlichem Alter. Hier in der Schweiz musste ich praktisch von Null aus anfangen. Aber es eröffneten sich schnell neue Wege.

Bemerkten Sie Unterschiede im Musikleben der beiden Länder?
Nicht wesentlich, nein. Viele Menschen hier haben jedoch eine etwas seltsame Vorstellung der Länder Mitteleuropas, zu denen auch meine Heimat gehört. Wir sind Teil Europas und fühlen uns mit den europäischen Werten verbunden. Es ist schön, dass wir heute die gegenseitigen Impulse ungehinderter aufnehmen und weitergeben können. Meine Aria, die heute vom Merel Quartet gespielt wurde, beruht kompositorisch auf Johann Sebastian Bach.

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