Mittel aus Alkoholzehntel gehen an Hilfsorganisationen

AUSSERRHODEN. Der Regierungsrat hat über die Verwendung der Mittel aus dem Alkoholzehntel 2015 entschieden, wie die Kantonskanzlei mitteilt.

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Zehn Prozent der Alkohol- steuer gehen an die Kantone. (Bild: apz)

Zehn Prozent der Alkohol- steuer gehen an die Kantone. (Bild: apz)

Der Regierungsrat hat über die Verwendung der Mittel aus dem Alkoholzehntel 2015 entschieden, wie die Kantonskanzlei mitteilt.

Die Eidgenössische Alkoholverwaltung überwacht den Alkoholmarkt und erhebt Steuern auf den konsumierten Alkohol. Die Besteuerung von Spirituosen und anderen alkoholischen Getränken soll helfen, deren Konsum zu verringern. Gleichzeitig bildet die Fiskalabgabe einen Beitrag zur Deckung der durch den Alkoholkonsum verursachten sozialen Kosten. Der Reinertrag aus der Steuer geht zu 90 Prozent an den Bund und zu 10 Prozent an die Kantone. Die Kantone müssen den Alkoholzehntel zur Bekämpfung des Alkoholismus sowie des Suchtmittel-, Betäubungsmittel- und Medikamentenmissbrauchs verwenden. 2015 beträgt der Ausserrhoder Anteil am Alkoholzehntel 168 625 Franken. Der Fondsbestand betrug per 1. Januar 2015 188 819 Franken. Der Regierungsrat hat Beiträge in der Höhe von 196 300 Franken an im Bereich Sucht tätige Institutionen und Organisationen zugeteilt. Beiträge erhalten haben unter anderen die Beratungsstelle für Suchtfragen Appenzell Ausserrhoden, das Blaue Kreuz St. Gallen-Appenzell, der Appenzellische Hilfsverein für Psychischkranke sowie der Kodex-Verein Herisau und Umgebung. (kk)