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Mit Spielinsel ein Manko beheben

Ein Verein möchte im Heinrichsbad einen attraktiven Spielplatz bauen. Derzeit sucht er Geldgeber. Der Baustart soll im Frühling 17 erfolgen.
Patrik Kobler
Der Vereinsvorstand: Stefanie Luzio, Ramon Hofer Kraner, Susanne Weiler, Stefan Ries, Martina Jucker, Glen Aggeler (Präsident). (Bild: PD)

Der Vereinsvorstand: Stefanie Luzio, Ramon Hofer Kraner, Susanne Weiler, Stefan Ries, Martina Jucker, Glen Aggeler (Präsident). (Bild: PD)

Schöne Spielplätze sind in Herisau Mangelware. Umso mehr seit das Migros-Pärkli zum Abstellplatz für Baumaschinen umfunktioniert wurde. Es erstaunt deshalb nicht, dass viele Eltern mit ihren Kindern in Nachbargemeinden in der Region ausweichen. In Gossau, Goldach oder sogar Niederbüren gibt es attraktive Angebote – bloss in Herisau nicht. Allerdings hat sich der Verein IG Spielinsel zum Ziel gesetzt, das Manko zu beheben und zwischen Sportzentrum und Altersheim Heinrichsbad einen Generationenplatz zu realisieren. Dieser soll eine Begegnungsstätte für Jung und Alt sein. Den Initianten schwebt ein Konzept mit drei Spielinseln vor. Die erste Insel steht unter dem Motto «Material-, Erlebnis- und Verweilinsel». Geplant sind etwa eine Seilbahn sowie ein «Materialweg», auf welchem barfuss verschiedene Untergründe erlebt werden können: Holz, Gras, Steine. Ebenfalls stehen Mobilisierungsgeräte zur Verfügung. Diese zu benutzen, dürfte nicht nur für Kinder reizvoll sein, sondern beispielsweise auch für die Bewohner des benachbarten Altersheimes. Die zweite ist die Kletter-, Rutsch- und Spielinsel mit einem Kletterparadies sowie einer Fangbrücke. Die dritte ist die Kies-, Stein- und Bauinsel. Hier ist unter anderem eine Holzbaracke vorgesehen.

100 000 Franken von der St. Galler Kantonalbank

600 000 Franken benötigt der Verein für die Realisation. Im Sommer konnte die IG einen Erfolg feiern. Im Projektwettbewerb zum 150-Jahr-Jubiläum der St. Galler Kantonalbank hat der Verein 100 000 Franken gewonnen. Weiter erhofft man sich Zuwendungen von Stiftungen und von Privaten. So sammelt etwa der Verein Gemeinnützige Börsen Herisau für das Projekt. Dieses Engagement freut Stefanie Luzio, die im Verein für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich ist. «Alle Spenden sind herzlich willkommen», sagt sie.

Ein wichtiges Signal hat auch der Gemeinderat gesetzt, denn er hat sein grundsätzliches Einverständnis für die Nutzung der Wiese beim Heinrichsbad gegeben. Der Verein erhofft sich überdies beim Unterhalt Unterstützung von der Gemeinde. Allerdings wolle man die Arbeit nicht einfach auf die Gemeinde abwälzen, heisst es im Projektbeschrieb. Deshalb setze der Generationenplatz auf ein Minimum an Unterhaltsaufwand; Material und Konzeption lassen wenig Vandalismus zu. Ausserdem ist geplant, einen Fonds für die Instandhaltung zu äufnen, so dass allfällige Sanierungen für die kommenden 15 Jahre sichergestellt sind.

Das ist freilich noch Zukunftsmusik. Vorderhand ist der Verein mit der Mittelbeschaffung beschäftigt. Der Baustart ist für das kommende Frühjahr geplant.

vereinspielinsel.ch

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