Mit Schnee in die Pension

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Herisau Werkhofmitarbeiter Jakob Bürki geht nach 32 Jahren bei der Gemeinde Herisau in Pension. Seinen letzten Arbeitstag hatte er just an jenem Freitag Ende April, als es nochmals so richtig schneite. Dies bedeutete um 4.30 Uhr geweckt werden und ab 5 Uhr pfaden, pfaden, pfaden, nochmals alles geben. «Das machte mir nichts aus, ich lasse mich nicht so schnell aus der Ruhe bringen», sagt Bürki, der am 15. Mai 65-jährig wird.

Die Arbeit wird ihm auch nach seiner Pensionierung nicht ausgehen: «Über den Sommer werde ich oft im Alpstein ‹z’Alp› gehen und zu den Kühen schauen. Auch der Schwiegersohn ist froh, wenn ich ihm auf dem Hof helfe.» In seinen 32 Jahren bei der Gemeinde hat Jakob Bürki etwa 60000 Arbeitsstunden geleistet. Zuerst, nach seinem Eintritt 1984 im Gutshof Kreckel als Melker und Tierbetreuer, dann ab 2000 im Werkhof. Dort pflegte er Grünflächen, verrichtete allgemeine Unterhalts- und Reinigungsarbeiten und kümmerte sich im Winterdienst um Treppen und Fusswege. Er blieb fast unfallfrei, war praktisch nie krank – und bekam auch mal Pralinés für seinen Dienst an der Allgemeinheit. Die Gemeinde Herisau dankt Jakob Bürki für seinen ­jahrzehntelangen Einsatz und wünscht ihm alles Gute. (gk)

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