Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Befürworter geben nicht auf und sammeln Unterschriften für Windpark in Oberegg

Mehrere Interessenorganisationen fordern mittels Petition die Innerrhoder Kantonsbehörden auf, die Nutzung des Windenergiepotenzials im Gebiet Honegg, Bezirk Oberegg, aktiv zu unterstützen. 2020 wird es zum Landsgemeindethema.
Roger Fuchs
Mittels Petition sollen nun die Behörden des Kantons und des Bezirks Oberegg geheissen werden, ihre Haltung nochmals zu überdenken. (Bild: Benjamin Manser/Tagblatt)

Mittels Petition sollen nun die Behörden des Kantons und des Bezirks Oberegg geheissen werden, ihre Haltung nochmals zu überdenken. (Bild: Benjamin Manser/Tagblatt)

Die Innerrhoder Standeskommission hat bekanntlich entschieden, das Gebiet Honegg/Oberfeld im Bezirk Oberegg weiterhin als provisorischen Standort für eine Windkraftanlage im Richtplan zu belassen. Damit kann kein solches Projekt realisiert werden.

Mittels Petition sollen nun die Behörden des Kantons und des Bezirks Oberegg geheissen werden, ihre Haltung nochmals zu überdenken. Wörtlich heisst es: «Die Unterzeichner der Petition fordern die politischen Behörden des Kantons Appenzell Innerrhoden und des Bezirks Oberegg auf, die Nutzung des Windenergiepotenzials im Gebiet Honegg/Oberfeld aktiv zu unterstützen, den Projektstandort im kantonalen Richtplan einzutragen, die weiteren Verfahren (Genehmigung Nutzungsplan und Baubewilligungsverfahren) in positiver Weise und effizient zu unterstützen, so dass im Oberfeld so rasch wie möglich das vorhandene Windenergiepotenzial zur Stromerzeugung genutzt werden kann.»

Vertreter des Vereins Jugend Pro Windrad in Oberegg mit Präsident Fabian Ulmann (vorne) als Gäste bei der letzten Grossratssession AI. Bild: Roger Fuchs

Vertreter des Vereins Jugend Pro Windrad in Oberegg mit Präsident Fabian Ulmann (vorne) als Gäste bei der letzten Grossratssession AI. Bild: Roger Fuchs

Die Initiative zur Petition hat die Jugend Pro Windrad in Oberegg ergriffen. Überdies wird sie mitgetragen von der Appenzeller Wind AG, dem Verein Appenzeller Energie, der IG Appenzeller Naturstrom, der Gruppe für Innerrhoden, der Rhode Kornberg sowie der Unternehmerinitiative Neue Energie St. Gallen-Appenzell.

Petitionäre wollen ein differenzierteres Bild

«Es ist nicht so, dass wir Mühe haben, einen regierungsrätlichen Entscheid zu akzeptieren», sagt Fabian Ulmann, Präsident der Jugend Pro Windrad. Jedoch seien sich mit der Art und Weise der Begründung nicht einverstanden. Die befragten Nachbarkantone hätten einfach Nein gesagt zum Projekt.

Die Petitionäre würden sich erhoffen, dass bei einem Nachhaken noch differenzierter sichtbar werde, wie sie zu dieser Haltung gekommen seien. Gleichzeitig soll das Sammeln der Unterschriften helfen, ein noch besseres Stimmungsbild vor Ort zu bekommen, gibt sich Ulmann überzeugt. Explizit an Appenzell Ausserrhoden gerichtet hält der Windenergie-Befürworter fest, dass er sich frage, wie dieser Kanton die vom Bund vorgegebene Windenergiemenge erreichen wolle, wenn man selbst Projekte bei den Nachbarn ablehne. Ziel der Petition sind 1000 Unterschriften. Gesammelt wird bis am 20. Mai.

Bereits heute steht fest, dass aus den Reihen der Jugend Pro Windrad im Hinblick auf die Landsgemeinde 2020 auch eine Einzelinitiative vorbereitet wird. Genaueres könne er zum heutigen Zeitpunkt aber noch nicht sagen, so Fabian Ulmann.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.