Mit Liturgie aus Kamerun

Morgen Freitag wird der Weltgebetstag begangen. Frauen aus Kamerun haben die Liturgie zum Motto «Alles was Odem hat, lobe den Herrn» gestaltet.

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Wattwil. Die Vorlage für den Gottesdienst am Weltgebetstag wird in jedem Jahr von einer anderen Gruppe von Frauen verfasst. Aus Kamerun, einem zentralafrikanischen Land kommt die Liturgie zum Weltgebetstag 2010. Kamerun selber nennt sich «Afrika im Kleinen». Im Süden befinden sich schwarze Vulkansandstrände, fruchtbare Ebenen und noch ursprünglicher Regenwald, im Zentrum und im Westen Hochgebirge mit vulkanischen Massiven, und im trockenen, heissen Norden findet man eine halbwüstenähnliche Steppe.

Amtssprachen sind Englisch und Französisch, daneben existieren über 200 verschiedene Ethnien und Sprachen. Anders als im übrigen Afrika ist in Kamerun die politische Lage relativ stabil. Aber ein schlimmes Übel sind Korruption und Armut: Über die Hälfte der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze. Viele junge Menschen sterben an Aids.

Alles, was Odem hat, lobe den Herrn? Was gibt es denn da zu loben und zu preisen im alltäglichen Leben von Kamerun? Die Frauen aus Kamerun loben Gott, weil er ihnen und uns das Leben geschenkt hat. Solange wir leben, atmen wir und können Gott preisen für alles, was er uns schenkt, selbst für die Schwierigkeiten, denen wir begegnen. Gottes Liebe gibt uns Kraft, den Alltag mit seinen Schwierigkeiten zu bewältigen.

Die Frauen aus Kamerun laden alle ein, zusammen mit ihnen Gott zu loben und sich von ihrer Fröhlichkeit anstecken zu lassen.

Die Vorbereitungsgruppe in Wattwil laden alle ein die Liturgie aus Kamerun zu feiern, am Freitag, dem 5. März, um 20 Uhr in der katholischen Kirche. (pd)

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