Mit «Kopf hoch» ins neue Schuljahr

Die Schülerinnen und Schüler der Primarschule Mosnang haben ihre Wünsche für das neue Schuljahr auf Kärtchen geschrieben. Gestern haben sie Ballone steigen lassen. Die 1. Klässler freuen sich auf die Schule und die 2. Klässler auf die 1. Klässler, mit denen sie unterrichtet werden.

Matthias Giger
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MOSNANG. Ein kleines Team von Lehrerinnen und Lehrern der Primarschule Mosnang hat sich für den ersten Schultag gestern eine spezielle Begrüssung einfallen lassen. Nebst einer kurzen Begrüssung durch Schulleiter Freddy Löffel, der den Schülern vor allem eines wünschte, nämlich viel Spass im neuen Schuljahr, haben die 160 Kinder je einen Ballon steigen lassen. Auf den Countdown folgte allgemeines «Kopf hoch». Die älteren Schülerinnen und Schüler hätten sich zwar noch längere Ferien gewünscht. Sie meinten auf die Frage, ob sie sich denn auf das neue Schuljahr gefreut hätten im Chor «nei». Die 1. Klässlerinnen und 1. Klässler hielten mit «joh» dagegen.

Gemeinsam mit der 2. Klasse

Für letztere war gestern ein ganz besonderer Tag. Primarlehrer Jürg Nüesch, der eine Doppelklasse mit 1. und 2. Klässlern unterrichtet, hat seine neuen Schülerinnen und Schüler einzeln begrüsst und ihnen die Schule gezeigt. Auf zwei Fächer freuen sich die neuen Schüler von Jürg Nüesch besonders: aufs Schwimmen und aufs Rechnen. Eine 1. Klässlerin freut sich besonders aufs Schreiben, was Zeitungsmacher natürlich aufhorchen lässt. Einige der frisch gebackenen Primarschüler haben sich nicht auf ein Fach festgelegt. Sie sind allein damit glücklich, dass sie nun endlich in der 1. Klasse sind und noch dazu mit ihren «Gspänli», die sie vom Kindergarten her kennen.

Die Wünsche der älteren Schüler

Die Schüler von der 2. bis 6. Klasse haben auf Kärtchen ihre Wünsche für das neue Schuljahr festgehalten. Die Kärtchen hefteten sie an zwei Tafeln, eine im unteren Schulgebäude, wo die älteren Schüler zur Schule gehen und eine im oberen Schulhaus der jüngeren. Häufige Wünsche bei den jüngeren Schülern sind, dass sie mit den 1. Klässlern gut auskommen, dass es keinen Streit geben wird, dass sie gute Noten haben und gut mit dem Lehrer oder der Lehrerin auskommen. So schrieb ein Schüler beispielsweise: «Ich wünsche mir, dass ich mich mit meiner Lehrerin gut verstehe.» Bei den älteren Schülerinnen und Schülern steht ganz weit oben auf der Wunschliste, weniger Hausaufgaben zu haben. Aber auch bei den älteren Schülern gibt es einige, die sich bessere Noten wünschen oder dass sie es in die Sekundarschule schaffen. Ein Schüler hat das auch gezeichnet, mit einer Leiter, die zur Sekundarschul-Tür führt und einem lachenden Gesicht daneben, sowie einem weinenden Gesicht neben der Tür zur Realschule. Kopf hoch, fleissig schreiben üben und das Tagblatt lesen, dann klappt das.