Mit Kameras gegen Littering

Ab dem Sommer wird die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) die Bahnhöfe Herisau, Wattwil und Einsiedeln visuell überwachen. Dies teilt die SOB in einer Medienmitteilung mit. Zurzeit werden an den Bahnhöfen der drei Ortschaften Videokameras installiert.

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Mit Überwachungskameras will die SOB künftig auch dem Littering vorbeugen. Ein Bahnmitarbeiter räumt liegengebliebenen Abfall auf. (Bild: Reto Martin)

Mit Überwachungskameras will die SOB künftig auch dem Littering vorbeugen. Ein Bahnmitarbeiter räumt liegengebliebenen Abfall auf. (Bild: Reto Martin)

WATTWIL. Die Videokameras sollen in erster Linie das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung an den Bahnhöfen erhöhen und in zweiter Linie gegen Littering und Vandalismus vorbeugen.

Sich sicher fühlen

An den SOB-Bahnhöfen Einsiedeln, Herisau und Wattwil werden an neuralgischen Orten Videokameras installiert. «Uns ist es ein wichtiges Anliegen, dass sich die Bahnhofsbenutzerinnen und -benutzer auf unseren Arealen sicher und wohl fühlen. Mit der Videoüberwachung möchten wir diesem Sicherheitsbedürfnis entsprechen», erläutert SOB-Projektleiter Armin Rechsteiner das Vorgehen der SOB. Die Videokameras sollen zudem gemäss der Mitteilung auch präventiv wirken und dem Entsorgen von Abfall sowie dem Vandalismus vorbeugen.

Daten bleiben 14 Tage gesichert

Die Kameras erfassen rund um die Uhr sämtliche Perronanlagen sowie die Durchgangswege inklusive der Unterführungen. Die Daten werden 14 Tage gespeichert. Danach werden die Aufzeichnungen gelöscht, falls sich in dieser Zeit keine Vorfälle ereignet haben. Die Verantwortlichen der SOB stellen sicher, dass keine Unbefugten Zugriff zu den Daten haben und die Datenschutzbestimmungen eingehalten werden. In Betrieb gehen die Videoüberwachungsanlagen Ende August. (pd)